Spielberichte

klarer 4:2-Erfolg beim tsv großmehring ii

Dank eines ungefährdeten 4:2-Erfolgs beim TSV 1921 Großmehring e.V. II bleiben die Lentinger dick im Aufstiegskampf der A-Klasse 1.
Nur in der Anfangsphase hatten die Gäste einige Probleme, danach aber bekamen sie das Spiel in den Griff und hätten am Ende viel höher gewinnen müssen. Nachdem Torwart Alexander Oblinger zunächst stark gegen einen Großmehringer Angreifer rettete und Metehan Kuscuoglu auf der Gegenseite aus vielversprechender Position drüber schoss, ging Großmehring mit seiner zweiten Chance in Front. Die Lentinger Verteidigung verschätzte sich nach einem langen Ball und Alexander Betz schloss vor dem Tor eiskalt ab. Doch die Hausherren durften nur kurz auf einen Sieg hoffen, denn nur wenige Minuten später bediente Kuscuoglu Giuseppe Di Terlizzi, der alleine vor dem Tor zum 1:1 traf. Nun waren die Lentinger klar tonangebend, zeigten immer wieder starkes Kombinationsspiel und folglich fiel das 2:1, als Di Terlizzis harmloser Schuss unglücklich von einem Großmehringer ins Tor gelenkt wurde. In der Folge ließen die Lentinger zahlreiche teils hochkarätige Chancen liegen und dies setzte sich auch nach der Pause so fort. Kuscuoglu scheiterte sogar mit einem Foulelfmeter. Mit einem Doppelschlag - erst traf erneut Di Terlizzi, dann Kuscuoglu - war die Parie dann aber entschieden. Großmehring kam durch Betz noch zu einem weiteren Tor, ehe die Partie in der Schlussphase etwas verflachte. Überschattet wurde das Spiel leider von einem schweren Zusammenstoß eines Großmehringer Spielers mit Giuseppe Di Terlizzi. Die beiden stießen mit den Köpfen zusammen, Di Terlizzi musste mit einer Platzwunde und vermutlich starker Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Die gesamte Mannschaft wünscht dir, aber selbstverständlich auch dem Großmehringer Spieler gute und schnelle Besserung!


lenting bezwingt sandersdorf II in letzter Minute

Mit einem blauen Auge ist unsere erste Mannschaft beim FC Sandersdorf 1931 e.V II davon gekommen. Wie erwartet entwickelte sich ein völlig anderes Spiel als in der Vorrunde. Dabei hatten die Lentinger zwar die erste Halbzeit im Griff, kamen aber nur zu wenigen Chancen und so ging es torlos in die Halbzeit. Nach der Pause kamen die Sandersdorfer immer besser ins Spiel und nach teilweise groben Abwehrfehlern zu zwei, drei erstklassigen Chancen. Als alles schon auf ein Remis hindeutete, gelang den Stoabeißern doch noch der Lucky Punch. Giuseppe Di Terlizzi verlängerte einen Einwurf von Alex Dick auf den eingewechselten Markus Braun, der in der Nachspielzeit doch noch den umjubelten Siegtreffer erzielte. Wie heißt es so schön: Über das "wie" frägt nachher keiner mehr, aber die Lentinger müssen sich dringend steigern, wollen sie weiter im Aufstiegsrennen mitmischen.


2:2 und 1-4 - zum auftakt nur ein punkt gegen gelbelsee

Sechs Punkte sollten es werden, nur einer ist am Ende für die Stoabeißer aus den beiden Partien gegen den FC Gelbelsee 1972 e.V. herausgesprungen.

Besonders bitter für die erste Mannschaft: Der 2:2-Ausgleich für die Gäste fiel in der Schlussminute. Nach zerfahrenem Beginn ging Gelbelsee zunächst in Führung, als die Lentinger nach einer kurz ausgeführten Ecke nicht auf der Höhe waren und Patrick Regler den folgenden Querpass zum 0:1 verwertete. Die Lentinger waren zunächst nur nach Standards gefährlich und hatten Pech, als Metehan Kuscuoglu per Freistoß den Pfosten traf und Andreas Schleicher den Abpraller neben das Tor setzte. Kurz vor der Pause zielte Kuscuoglu genauer und traf mit einem sehenswerten Freistoß zum 1:1. Nachdem Lentings Stammverteidigung um Alex Dick und Alexander Enzmann ohnehin in diesem Spiel fehlte, verletzte sich kurz vor der Pause auch noch Christian Friedrich. Nach unnötigem und ungestümen Einsteigen seines Gegenspielers kugelte er sich den Finger aus und musste ausgewechselt werden. Nach der Pause hatte Lenting die Partie trotzdem gut im Griff und nach Freistoß von Kuscuoglu verwertete Guiseppe Di Terlizzi den Abpraller per Kopf zum 2:1. Danach verpassten es die Lentinger das 3:1 zu machen, ließen gute Chancen liegen und spielten ihr Überzahlspiel nicht gut aus. Erst recht, als Gelbelsees Dominik Beck Gelb-Rot sah. Kurz vor Schluss sah auch der Lentinger Spielertrainer Rauf Yildirim Gelb-Rot. In der Nachspielzeit fiel schließlich noch der Ausgleich, weil Lentings Abwehr gegen die stark pressenden Gäste es verpasste, den Ball wegzuschlagen. Manfred Schmidt traf zum bitteren 2:2, das die Lentinger möglicherweise entscheidende Punkte im Aufstiegsrennen kostet.

Lenting II blamierte sich zuvor gegen Gelbelsee II und unterlag nach einer schwachen Leistung mit 1:4. Die Gäste mussten nicht viel tun, um zu den Toren zu gelangen, denn diese legten ihnen die Lentinger, wie etwa beim 1:0 und 2.0, auf. Den Ehrentreffer erzielte Timm Pfaffenzeller per Kopf.


mit sieg in pondorf in die winterpause

2:0 in Pondorf: Stoabeißer verabschieden sich mit einem Sieg in die Winterpause und sind auf Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen

Die erste große Chance der Partie gehörte den Pondorfern. Nachdem ein Verteidiger wegrutschte konnte Alexander Enzmann die folgende Hereingabe gerade noch vor Josef Weber zur Ecke klären. Auf der Gegenseite erzielten die Lentinger die frühe Führung, als Markus Braun einen Freistoß auf Giuseppe Di Terlizzi verlängerte und dieser den Ball aus ungünstigem Winkel genau ins Eck schlenzte. In der Folge schafften es die Lentinger aber nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen und auch durch unnötige Ballverluste kamen die Pondorfer zu Chancen. Erst klärte Torwart Alexander Oblinger stark vor Thomas Böhm, dann vergab ein Pondorfer nach einer Hereingabe. Auf der Gegenseite verfehlten die Lentinger per Kopf nach einer Ecke nur knapp das 2:0 und Patrick Roelens Tor nach einem Fehler von Gästetorwart Sendtner verweigerte der SR wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung. Trotzdem wäre ein Remis zur Pause wohl gerecht gewesen. Nach dem Seitenwechsel agierten die Stoabeißer dominanter und hatten die Partie nun im Griff. Aus TSV-Sicht verwehrte der ingesamt gute SR den Lentingern zu Unrecht zwei Tore wegen Abseits. Marko Ametovic (Latte), Andreas Schleicher und Dennis Nissl hatten zudem gute Kopfballchancen. Dann spielten Ametovic und di Terlizzi einen schönen Doppelpass, der Torschütze zum 1:0 wurde im Strafraum gelegt - es gab Strafstoß. Patrick Roelen lief an und verwandelte sicher zum beruhigenden 2:0. Pondorf kam danach noch zweimal gefährlich vor das Tor, doch einmal parierte erneut Oblinger, ein anderes Mal schloss der Angreifer zu schwach ab. Am Ende ein aufgrund der zweiten Hälfte verdienter Sieg der Stoabeißer, die sich nach einer ordentlichen Hinserie in die Winterpause verabschieden.


remis im verfolgerduell

Der Kampf um die Spitzenplätze der A-Klasse bleibt spannend! Die Lentinger befinden sich nach dem Remis gegen den Zweitplatzierten weiter in der Verfolgerrolle, haben aber nach wie vor alle Chancen im Aufstiegskampf. Anders als im Hinspiel blieb den Stoabeißern dieses Mal der "LuckyPunch" verwehrt, obwohl die Möglichkeit dazu da war, als Giovanni Di Terlizzi in der Nachspielzeit aus wenigen Metern zum Abschluss kam, doch Stammhams Torwart parierte. In den 90 Minuten zuvor sahen die Zuschauer bei nasskaltem Novemberwetter ein intensives Spiel zweier starker Mannschaften, dass sie vornehmlich im Mittelfeld abspielte. Besser ins Spiel fanden die Stoabeißer. Nach einem Fehlpass der Gäste im Spielaufbau kam Yildirim Rauf an den Ball. Er passte auf Markus Braun und dessen Hereingabe drückte Andreas Schleicher zum 1:0 über die Linie. Glück für Stammham, dass Schleicher kurz darauf mit seinem Kopfball nach einer Ecke nur die Latte traf. Es wäre das beruhigende 2:0 gewesen. So kam der Tabellenzweite Mitte der ersten Hälfte nach einem starken Angriff zum 1:1. Ein Spieler wurde mit einem guten Pass auf der Außenbahn auf die Reise geschickt und dessen Hereingabe verwertete Lukas Binder. Lenting zeigte sich in der Folge vor allem nach Standards gefährlich. Auch nach der Pause änderte sich nichts am Spielverlauf, kein Team konnte sich Vorteile erspielen. Trotzdem war es dann dem überragenden Torwart Alexander Oblinger zu verdanken, dass Lenting nicht in Rückstand geriet. Zuerst rettete er nach einer Freistoßflanke mit einem Reflex gegen einen Kopfball aus wenigen Metern und kurz darauf parierte er nach einem groben Abwehrfehler gegen einen alleine vor ihm auftauchenden Stammhamer. Am Ende ein wohl leistungsgerechtes Remis.


Zurückgemeldet: 3:0 Sieg in Theissing

Und plötzlich sieht die Situation gar nicht mehr so schlecht aus! Die Stoabeißer haben sich mit einem 3:0-Sieg bei der SK 1971 Theissing zurückgemeldet und sind wieder auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen!

Die Lentinger zeigten eine ordentliche Leistung und hatten die Partie in Theissing im Griff. Die Heimelf kam in der ersten Hälfte zu einer klaren Torchance, als ein Angreifer alleine auf Alexander Oblinger zulief und dieser mit einer Fußabwehr zur Stelle war. Auf der Gegenseite entschärfte Theissings Keeper den Freistoß von Markus Braun mit einer Glanzparade. Zwingende Chancen blieben ansonsten vor der Pause noch aus. Dafür sorgte direkt nach der Pause eine schöne Kombination über Yildirim Rauf und Giuseppe Di Terlizzi für den Führungstreffer durch Markus Braun. Theissing verstärkte darauf hin zwar seine Offensivbemühungen, doch die Lentinger Defensive stand sicher und ließ nichts zu. Auf der Gegenseite hätten die Stoabeißer die Partie früher entscheiden können, doch erst Giuseppi Di Terlizzi und Dennis Nissl sorgten in der Schlussphase mit ihren Toren zum 3:0 für die Entscheidung.

Da das Spitzenduo Irfersdorf und Stammham tatsächlich einmal Punkte liegen ließ, haben die Stoabeißer nun am Sonntag im Spitzenspiel gegen den SV Stammham die Chance, mit dem Kontrahenten gleich zu ziehen!


2:6-Debakel bei croatia großmehring

Unsere erste Mannschaft erlebte am Sonntag leider ein nicht vorhersehbares Debakel. 2:6 hieß es am Ende aus Lentinger Sicht bei Croatia Großmehring und damit waren die Stoabeißer sogar noch gut bedient...

Diese Niederlage zeichnete sich zunächst nicht ab. Zwar hatte Croatia früh durch Mario Pavic die erste Großchance, doch danach kontrollierten die Lentinger die Partie. Patrick Roelen hatte per Kopf die größe Chance, doch Croatias Torwart parierte mit einer Glanztat. Auch Giovanni Di Terlizzi und Markus Braun hatten weitere Chancen. Oft fehlte der letzte Pass, dennoch fiel schließlich die verdiente Führung. Patrick Roelen wurde im Strafraum gefoult und verwandelte den folgenden Elfer (35.). Unverständlicherweise verloren die Gäste danach zusehends den Faden. Großmehring kam auf und zu mehreren guten Chancen. Die Offensivakteure der Heimelf, Sinan Zeka, Hrvoje Merkas und Mario Pavic - die wohl auch zwei Klassen höher für Furore sorgen würden - wirbelten die Lentinger Defensive immer wieder durcheinander. Kurz vor der Pause fiel folgerichtig das 1:1, als Merkas viel schneller war als Lentings Verteidiger und ans Lattenkreuz schoss. Zeka verwandelten den Abpraller zum Ausgleich. Was dann nach der Pause passierte, dafür kann sich die Mannschaft nur bei den mitgereisten Lentinger Zuschauern entschuldigen. Entschlossen, an die über weite Strecken gute erste Hälfte anzuknüpfen, ließen sich die Lentinger danach von ihrem Gegner vorführen. Croatia schlug immer wieder weite Bälle nach vorne und die Lentinger hatten erhebliche Probleme diese zu klären. Croatias Angreifer waren zu schnell für Lentings Verteidigung und wenn die Lentinger den Ball eroberten, verstrickten sie sich vor dem eigenen Strafraum in Dribblings. Großmehring hatte Chancen im Minutentakt und alleine Pavic traf drei Mal. Negativer Höhepunkt war das 1:3, als die Lentinger nach einer Freistoßflanke komplett einstellten und Großmehring einschießen durfte. Torwart Oblinger war es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. Markus Braun erzielte kurz vor Schluss noch das 2:6.

Bitter ist nicht nur die Niederlage, sondern auch die Tatsache, dass der SV Stammham und der FC Irfersdorf sämtliche Spiele gewinnen. Jetzt gilt es die Partie schnell abzuhaken und nach vorne zu schauen.


stoabeißer fügen primus irfersdorf erste niederlage zu

Vor beachtlicher Zuschauerkulisse zeigten die Lentinger am Sonntag ihre beste Saisonleistung. Der Respekt vor den Irfersdorfern war groß, denn sie hatten bis zu diesem Zeitpunkt nicht nur keinen einen einzigen Punkt abgegeben, sondern auch in nahe zu jedem Spiel ein Torfeuerwerk abgebrannt. Doch mit großem Einsatz und spielerisch guten Aktionen zeigten die Stoabeißer dem Gegner früh, dass es für ihn heute im Jurastadion nichts zu holen gibt. Bereits nach wenigen Minuten hatten die Lentinger nach einer Standardsituation die große Chance zum 1:0, doch die Gäste klärten auf der Linie. Wenig später führte eine Balleroberung im Mittelfeld zum 1:0. Markus Braun scheiterte zunächst noch am Torwart, bekam aber im Strafraum erneut den Ball und legte ab für Marko Ametovic, der überlegt einschoss. Die Irfersdorfer hatten dann ihre beste Chance, als ein Angreifer aus spitzem Winkel zum Schuss kam, doch Torwart Oblinger sicher parierte. Es sollte die beste Chance der Gäste im gesamten Spiel bleiben. Gefährlicher waren die Lentinger, doch Patrick Roelen hatte Pech, dass sein Freistoß um Zentimeter am Tor vorbei ging. Die Gäste agierten teilweise überhart und schwächten sich dann auch noch selbst, als Manuel Kugler nach dem zweiten gelbwürdigen Foul noch vor der Pause "gelb-rot" sah. Trotzdem war nach der Pause eine andere Irfersdorfer Mannschaft zu sehen, die nun mehr vom Spiel hatte. Lenting hatte in der Defensive schwere Arbeit zu verrichten, machte dies aber gut und so kamen die Irfersdorfer zu keiner einzigen klaren Torchance. Kurz vor Schluss entschieden die Lentinger die Partie. Ametovic bediente nach einem Konter Braun, der zum 2:0-Endstand einschoss. Ein extrem wichtiger Sieg für die Lentinger, der allerdings nur etwas bringt, wenn sie am kommenden Sonntag bei Croatia Großmehring nachlegen können.


stoabeißer kommen in denkendorf nur zu einem 1:1

Weiterer Rückschlag im Aufstiegskampf: Stoabeißer kommen bei der Reserve des SV 1947 Denkendorf e.V. nur zu einem 1:1

Es nichts neues in dieser Saison für die Lentinger, dass sich die gegnerischen Mannschaften fast ausnahmslos weit zurück ziehen, den Stoabeißern das Feld überlassen und auf Fehler lauern. So war es auch in Denkendorf und erneut fehlte es den Lentingern an Spielwitz und Kreativität, um Lösungen in Form von Toren gegen das Defensivbollwerk zu finden. Auch das Glück war den Gästen erneut nicht hold. Den Denkendorfern spielte in die Karten, dass sie einen Traumstart erwischten. Ein SVD-Spieler durfte zunächst unbehelligt durchs Mittelfeld laufen, kein Lentinger hielt es für nötig ihn zu stoppen. Als dann der Pass zu Angreifer Ibrahim Kanu gelangte, sahen mehrere Lentinger ebenfalls nur zu wie dieser in den Strafraum zog und ins kurze Eck zum 1:0 einschoss. Zwar fingen sich die Lentinger schnell und waren klar überlegen, doch gefährliche Chancen waren Mangelware. Daran änderte sich auch nach der Pause nichts. Lenting hatte zudem bei Aluminiumtreffern von Dominik Platzer und Yildirim Rauf Pech. So dauerte es bis zur 90. Minute, ehe wenigstens noch der Ausgleich heraussprang. Platzer wurde im Strafraum gefoult, Patrick Roelen behielt die Nerven und verwandelte den Elfmeter zum 1:1. Zu diesem Zeitpunkt waren die Lentinger übrigens nur noch zu neunt auf dem Platz. Giovanni Di Terlizzi (Foulspiel) und Spielertrainer Yildirim Rauf (Meckern) hatten in der Schlussphase jeweils die Ampelkarte gesehen. Die Saison ist noch lang und noch ist nichts verloren, im Spitzenspiel gegen Irfersdorf am kommenden Sonntag sollten die Lentinger einen frühen Rückstand aber dringend vermeiden.


rückschlag im aufstiegskampf - stoabeißer unterliegen 1:3 in dolling

Die Lentinger zeigten in Dolling zumindest zweitweise ein ordentliches Spiel, doch das reichte nicht, um gegen die extrem starken Hausherren zählbares mitzunehmen. Es war wohl deren beste Leistung in dieser Saison, wie ein Dollinger nach dem Spiel meinte. Dabei legten die Lentinger gut los und hatten die Partie zunächst im Griff. Doch leider belohnten sie sich nicht. Giuseppe Di Terlizzi lief bei der größten Chance alleine auf Dollings Torwart zu und vergab. Auch zwei gute weitere Chancen blieben ungenutzt. Überraschend gingen dann aber die Hausherren in Front. Dabei profitierten sie von einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Alexander Dick und sein Gegenspieler grätschten beide gegen den Ball. Der Lentinger war eher am Ball, der Dollinger traf dagegen den Fuß seines Gegenspielers, der darauf hin mit einem aufgeschürften Schienbein nicht weiterspielen konnte. Doch der SR ließ weiterspielen und der Ball kam zu Georg Schaller, der alleine vor Alexander Oblinger zum 1:0 traf. Dieses Tor gab den Gastgebern Aufwind und sie hatten nun noch einige gute Konterchancen. Dennoch gelang den Lentingern noch vor der Pause der Ausgleich, als Giuseppe Di Terlizzi eine Freistoßflanke von Patrick Roelen ins Tor verlängerte. Nach der Pause kauften die Dollinger den Lentingern mit ihrer aggressiven Spielweise, die der Schiedsrichter aber kaum unterband, den Schneid ab. Den Lentingern fehlten die Lösungen im Aufbauspiel und die Dollinger kamen zu mehreren guten Möglichkeiten. Folglich fiel das 2:1, als Thomas Augustin nach einer Freistoßflanke einköpfte. Den 3:1-Endstand erzielte Lorenz Simon Diepold per Foulelfmeter, den die Gastgeber nach einem Konter herausgeholt hatten. Die Lentinger hatten erst in der Schlussphase noch eine gute Chance, doch nach einer scharfen Hereingabe war der Torwart auf dem Posten. Da der SV Stammham schon wieder gewonnen hat, rutschten die Lentinger auf den dritten Platz ab und müssen in den kommenden Partien dringend zurück in die Erfolgsspur, um den Anschluss nicht zu verlieren.


arbeitssieg gegen schlusslicht djk enkering

Am Ende war es für die Stoabeißer der erwartete Sieg, doch die Enkeringer machten den Lentingern vor allem in der ersten Hälfte das Leben schwer und präsentierten sich nicht wie ein Tabellenletzter. Bereits nach wenigen Minuten hatte Josef Bittlmayer eine gute Chance für Enkering, zielte jedoch aus spitzem Winkel drüber. In der Offensive zeigten die Lentinger dann ihre Qualitäten, ließen jedoch die Kaltschnäuzigkeit im Torabschluss vermissen. Marko Ametovic und Giuseppe Di Terlizzi vergaben aus ausichtsreichen Positionen. Die größte Chance aber vergab Marco Matuschefski, der alleine vor dem Tor offensichtlich die Orientierung verloren hatte und den Bal neben das Tor setzte. Allerdings wirkte die Lentinger Defensive erneut nicht sattelfest. Enkering agierte meist mit langen Bällen und als Lentings Torwart erst beim Herauslaufen zögerte und dann einen sicher geglaubten Ball wieder fallen ließ, schob Bittlmayer ins leere Tor zum 0:1 ein. Kurz darauf fand ein Querpass der Gäste zum Glück für den TSV keinen Abnehmer. Nach der Pause wurden die Lentinger immer dominanter und glichen per Freistoß von Markus Braun zum 1:1 aus. Danach hatten sie aber Pech, dass der SR einem weiteren Freistoßtreffer von Markus Braun die Anerkennung verweigerte weil er der Meinung war ein im Abseits stehender Lentinger sei noch dran gewesen. Alleine schon unmöglich, weil der Freistoß an der Eckfahne ausgeführt wurde. Auch ein Tor von Giuseppe Di Terlizzi pfiff er wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurück. Mit einem sehenswerten Volleyschuss nach Flanke von Yildirim Rauf brachte Giovanni Di Terlizzi die Lentinger dann in Führung. Die Enkeringer waren in der Folge fast nur noch defensiv gebunden und kassierten noch ein weiteres Tor, als sich der Torwart Patrick Roelens Ecke ins eigene Tor boxte. Am Ende war der Sieg verdient, dennoch sollten sich die Lentinger am kommenden Sonntag beim SV Dolling deutlich steigern, um weiter erfolgreich zu sein.


lenting zittert sich zum derbysieg bei FC Hepberg II

Die Erleichterung war da, die Freude hielt sich in Grenzen, denn souverän ist anders. Zwar hatten die Lentinger die Partie in Hepberg von Beginn an im Griff, doch in der Offensive fehlte die Durchschlagskraft. Richtig gefährlich wurde es nur nach zwei Standards. Nach einer Freistoßflanke von Patrick Roelen traf Giuseppe Di Terlizzi mit seinem Schuss nur das Außennetz, wenig später köpfte der Lentinger Angreifer nach einer Ecke an den Pfosten. Die Hepberger verzeichneten vor der Pause keine klare Chance, wären aber nach dem Wechsel fast in Front gegangen. Nach einem Missverständnis zwischen Torwart und Verteidiger verfehlte ein FC-Angreifer zum Glück für den TSV das leere Tor. Die Lentinger blieben leicht überlegen und gingen dann nach einem Standard in Front. Roelens Ecke wurde vor die Füße von Markus Braun abgewehrt, dessen abgefälschter Schuss an allen vorbei ins Tor ging. Doch dann kamen die Hepberger das zweite Mal gefährlich vor das TSV-Tor und prompt zum 1:1. Eine Freistoßflanke klärten die Lentinger nicht gut genug, der zweite Ball kam nochmal in den Strafraum und Arduino Bosco traf aus elf Metern. Lenting blieb aber spielbestimmend und die Hepberger hatten Glück, dass die Pfeife des SR bei zwei kniffligen Szenen im Strafraum (unter anderem Handspiel) stumm blieb. Erst bei der dritten Szene, Di Terlizzi wurde rüde gefoult, gab es Elfmeter, den Roelen zum 2:1 nutzte. Hepbergs Hamza Becerkli sah zu dem Gelb-Rot. Doch das gab den Lentingern keine Sicherheit, im Gegenteil. Die Hausherren warfen nun alles nach vorne und Lenting leistete sich zahlreiche einfache Fehlpässe. So kamen die Hepberger in der letzten Spielminute zur großen Ausgleichschance, doch Alexander Oblinger parierte den Schuss aus wenigen Metern


stoabeißer siegen auch in steinberg

Trotz des Fehlens wichtiger Stammspieler hatten die Lentinger beim SC Steinberg die Partie von Beginn an im Griff und waren die bessere Elf. Bereits nach neun Minuten fiel die Führung. Marko Ametovic drückte eine Ecke von Patrick Roelen am langen Pfosten über die Linie. Die Lentinger blieben am Drücker, ließen einige Chancen ungenutzt und erhöhten schließlich doch auf 2:0. Markus Brauns Schuss ließ Steinbergs Torwart unglücklich durch die Beine und Dominik Platzer staubte zum 2:0 ab. Nach der Pause kamen die Hausherren besser ins Spiel ohne sich allerdings Torchancen zu erarbeiten. Gefährlicher waren auf der Gegenseite die Lentinger Gegenangriffe. Doch die Lentinger vergaben ihre Konter zum Beispiel durch Marco Matuschefski, Sascha Gerstenlauer und Ametovic kläglich. Es blieb aber beim 2:0.


stoabeißer feiern 5:0-Kantersieg gegen sandersdorf II

Einen rundum gelungenen Auftritt feierten die Stoabeißer am Sonntag gegen die Sandersdorfer Reserve, die mit dem 5:0 am Ende noch gut bedient war. Dabei hatten die Lentinger gegen die Schambachtaler zuletzt öfter schlecht ausgesehen, doch dieses Mal präsentierten sich die Gäste völlig harmlos. Die Lentinger hatten die Partie vom Beginn an im Griff, klare Chancen blieben aber aus, bis Giuseppe Di Terlizzi nach Vorlage seine Bruders Giovanni am Torwart vorbei zum 1:0 traf (20.). Das 2:0 kurz vor der Pause bereitete Andreas Schleicher vor - erneut war Di Terlizzi erfolgreich. Nach der Pause wurde die Partie noch einseitiger, die Lentinger hatten zahlreiche Chancen. Erneut Di Terlizzi nach Flanke von Markus Braun und der eingewechselte Marko Ametovic nach Vorarbeit von Di Terlizzi erhöhten auf 4:0. In der 90. Minute erzielte Di Terlizzi mit seinem vierten Treffer den 5:0-Endstand. Auch zwei klare Foulelfmeter hätten die Lentinger noch bekommen müssen.


zurück in der erfolgsspur - 4:2-Sieg in Gelbelsee

Vor allem dank einer guten Offensivleistung inklusive stark getretener Standards sind die Stoabeißer am Sonntag in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim FC Gelbelsee 1972 e.V. gab es einen 4:2-Erfolg, der deutlicher hätte ausfallen müssen.

In der Defensive wirkten die Lentinger allerdings erneut nicht sattelfest und so wurde es früh nach zwei langen Bällen der Gelbelseer gefährlich. Dennoch waren die Lentinger in der ersten Hälfte die dominierende Mannschaft. Nach dem Giuseppe Di Terlizzi und Daniel Schleicher zwei Großchancen vergaben, nutzte Markus Braun einen allerdings nicht unhaltbar wirkenden Freistoß zum 1:0. Kurz darauf setzte sich Yildirim Rauf gegen zwei Gegenspieler durch und passte auf Daniel Schleicher, dessen abgefälschter Schuss zum 2:0 einschlug. Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber mit einem Schuss 18 Metern knapp neben das Tor ihre beste Chance. Nach einer Spielunterbrechung wegen Unwetters hätte Giovanni Di Terlizzi per Foulelfmeter schon die Vorentscheidung herbeiführen können. Nachdem sein Bruder gefoult worden war scheiterte er jedoch am Torwart. Trotzdem hatten die Lentinger die Partie bis zur Pause weiter im Griff. Nach dem Seitenwechsel schlichen sich allerdings Unsicherheiten ins Lentinger Spiel ein. Die Hausherren konnten davon aber kein Kapital schlagen. Stattdessen traf Patrick Roelen per Freistoß zum 3:0. Doch die Lentinger fanden nun nicht mehr zu ihrem Spiel und wirkten in der Defensive erneut unsicher. Gelbelsee agierte mit Pressing und kam nach einer Ecke durch Florian Schneider zum 3:1. Wenig später spielten sich die Gelbelseer durchs Mittelfeld und Tobias Riedl verkürzte auf 3:2. Doch zum mehr Chancen kamen die Hausherren zum Glück nicht mehr. Sie warfen in der Schlussphase alles nach vorne und die Lentinger kamen vor allem durch Daniel Schleicher und Marko Ametovic zu zahlreichen klaren Torgelegenheiten. Doch erst zwei Minuten vor Ende erzielte Braun nach einer Ecke den erlösenden 4:2-Endstand.


Zweites spiel, zweiter sieg - stoabeißer bewzingen auch theissing

Noch ist viel Sand im Getriebe, doch die nächsten Punkte sind gesichert: Mit einem glanzlosen aber verdienten 2:1-Sieg gestern Abend gegen die SK 1971 Theissing setzen sich die Stoabeißer gleich in der Spitzengruppe fest.

Die Theissinger mussten in dieser Partie zwar auf mehrere Leistungsträger verzichten, dennoch machten sie den Lentingern das Leben lange Zeit schwer. Die Lentinger hatten von Beginn an die Spielkontrolle, doch auch die Gäste kamen aufgrund von einigen Fehlpässen im Lentinger Aufbauspiel zu Offensivaktionen. Eine wirkliche Chance sprang aber nur einmal dabei heraus, als Deniz Aydin nach einem Konter mehrere Lentinger ausspielte und auf Frederic Kern spielte, der mit seinem Flachschuss aus 18 Metern knapp verfehlte. Den Lentingern stand auf der Gegenseite gleich zweimal das Aluminium im Weg. Erst traf Giovanni Di Terlizzi nach einer langen Flanke den Pfosten, dann lenkte Theissings Torwart Daniel Schleichers Schuss an die Latte. Patrick Roelens Freistoß klärte Spielertrainer Sari Senol zudem kurz vor der Linie.
Nach der Pause waren Chancen zunächst Mangelware, also mussten die Gäste den Lentingern zum Führungstor verhelften. Patrick Roelens Freistoßflanke köpfte Andreas Härdl unglücklich ins eigene Tor - 1:0. Kurz darauf setzte Markus Braun einen Freistoß an die Latte. Spielertrainer Yildirim Rauf leitete zwölf Minuten vor Schluss das 2:0 ein. Nach seiner Balleroberung auf der linken Seite gelangte der Ball zu Marco Matuschefski, der noch am Torwart scheiterte. Guiseppe Di Terlizzi stand jedoch richtig und schoss den Abpraller unter die Latte. Theissing war auf der Gegenseite nur noch einmal gefährlich, doch die Gäste nahmen ein Geschenk von Torwart Oblinger, der ansonsten wieder sehr sicher wirkte, nicht an. So war der Treffer von Michael Kuxhausen zum 2:1 in der letzten Minute der Nachspielzeit nur noch Ergebniskosmetik. Abwehr und Torwart waren sich nach einem Freistoß nicht einig und der Theissinger köpfte zum Endstand ein.


sieg in letzter sekunde - stoabeißer feiern 2:1-Auftaktsieg in stammham

Gegen eine laufstarke, einsatzfreudige Stammhamer Elf gingen die Lentinger am Ende als glücklicher Sieger vom Platz und erwischten so einen Saisonauftakt nach Maß. Ein Remis wäre das gerechte Ergebnis gewesen, doch die Stammhamer ließen im Torabschluss die nötige Cleverness vermissen und standen so am Ende gar mit leeren Händen da.
Vor allem in der Anfangsphase drückten die Stammhamer und zwangen die Gäste durch ihr Pressing immer wieder zu Fehlern. Folgerichtig fiel bereits nach fünf Minuten das 1:0. Die Lentinger Defensive konnte einen Ball in die Spitze nicht klären und den folgenden Querpass verwertete Tom Resch sicher. Wenig später trafen die Hausherren nach einem Ballverlust in der Lentinger Abwehr aus spitzem Winkel den Pfosten, dann schaffte es ein Stammhamer erneut Torwart Alexander Oblinger anzuschießen, nach dem dieser einen scharfen Freistoß abprallen lassen musste. Nach dieser SVS-Drangphase fanden die Lentinger endlich besser ins Spiel. Nachdem zwei Schüsse knapp ihr Ziel verfehlten, fiel in der 25. Minute das 1:1. Patrick Roelens Schuss aus 18 Metern landete an der Latte, Giovanni Di Terlizzi nahm den Abpraller auf und traf. Bis zur Pause gab es dann keine klaren Chancen mehr. Nach dem Seitenwechsel kamen die Stammhamer wieder verbessert aus der Kabine. Sie gewannen nun im Mittelfeld die entscheidenden Zweikämpfe und setzten durch schnelles Spiel in die Spitze ihre Offensivkräfte ein. Doch diese trafen zweimal aus aussichtsreicher Position nur das Außennetz. Einen weiteren Schuss parierte Alexander Oblinger stark. Es dauerte bis zur 65. Minute, bis den Lentingern der erste nennenswerte Angriff in der zweiten Hälfte gelang. Nach schönem Zusammenspiel zwischen Markus Braun und Di Terlizzi stand dieser frei vor dem Stammhamer Tor und wurde von seinem Gegenspieler von hinten zu Boden gerissen. SR Meisinger ließ jedoch trotz großer Proteste der Lentinger weiterspielen – Glück für Stammham. Diese Szene läutete jedoch die beste Lentinger Phase ein, die sich nun in der SVS Hälfte festsetzten und zu Chancen kamen. Zweimal kam Andreas Schleicher frei zum Kopfball, verfehlte jedoch das Tor. Kurz darauf scheiterte Braun am Torwart, Di Terlizzi bekam den Abpraller, schoss jedoch erneut den Torwart an. Die Heimelf sorgte nun nur noch selten für Entlastung, hätte in der 89. Minute aber dennoch treffen müssen. Nach einer Hereingabe schlug ein Lentinger über den Ball, doch der Stammhamer Angreifer traf nur das Außennetz. In der letzten Minute der Nachspielzeit bekamen die Lentinger noch mal einen Freistoß zugesprochen. Spielertrainer Rauf Yildirim flankte in den Strafraum und Innenverteidiger Timo Elliott ließ den Ball sehenswert über seinen Fuß zum schmeichelhaften Siegtor streichen. Der SR pfiff die Partie danach gar nicht erst wieder an.


ordentlicher saisonabschluss: Stoabeißer und gelbelsee trennen sich 2:2

Die Gäste aus Gelbelsee fanden besser in die Partie und waren zunächst die spielbestimmende Elf. Folgerichtig fiel die Führung. Nach einer Ecke kam Thomas Forster an den zweiten Ball. Die Lentinger attackierten nur halbherzig, so dass Forster aus rund 18 Metern zum Abschluss kam und sein abgefälschter Schuss im Tor landete. Nach rund einer halben Stunde kamen die Lentinger immer besser ins Spiel und zum Ausgleich. Labinot Dajaku passte auf Andreas Schleicher, dessen Sonntagsschuss aus rund 25 Metern zum 1:1 einschlug. Ewald Erdely, Matthias Obeth und Daniel Schleicher (Latte) hätten noch vor der Pause für das Lentinger 2:1 sorgen müssen. Doch auch nach dem Seitenwechsel blieben die Lentinger das bessere Team. Nach einem Fehler der Gäste im Aufbauspiel schickte Dajaku den eingewechselten Sascha Gerstenlauer auf die Reise, der vor dem Gelbelseer Torwart an den Ball kam und ihn zum 2:1 überlupfte. Damit sicherte sich Gerstenlauer mit seinem 13. Saisontreffer die interne Torjägerkanone vor Patrick Roelen. Doch die Freude währte nur kurz, denn wenige Minuten später gelang erneut Forster das 2:2. Danach hatten beide Teams noch Chancen zum Sieg, doch es biieb beim Remis, womit wohl beide leben können. Die Stoabeißer wahrten durch das Ergebnis ihre Serie gegen die Spitzenteams der Liga in der Rückrunde: Gegen die Top fünf Teams gab es drei Siege und zwei Remis. Am Ende steht für die Lentinger damit ein für diese Saison zufriedenstellender neunter Tabellenplatz zu Buche.


das halbe dutzend bei croatia - lenting unterliegt 3:6 in großmehring

Einen Punkt benötigte Croatia Großmehring vor der Partie noch zum sicheren Klassenerhalt in der A-Klasse. Am Ende durften sie sich über drei freuen, die ihnen die Lentinger quasi auf dem Silbertabett servierten. Fast alle Tore legten ihnen die Stoabeißer selbst auf. Eine gute Leistung zeigten bei den Lentingern erneut die von der zweiten Mannschaft eingesetzten Spieler. Dabei legten die Gäste gut los und nach Vorarbeit von Christian Friedrich erzielte Daniel Schleicher das 1:0. Doch dann kam Croatia binnen kurzer Zeit zum 3:1: Erst düpierte ein Angreifer mehrere Verteidiger und erzielte das 1:1, fünf Minuten später folgte nach einer Hereingabe von rechts das 2:1 und beim 3:1 kurz darauf bekamen die Hausherren den Ball von Lentings Torwart aufgelegt. Die Lentinger ließen derweil auf der Gegenseite unter anderem durch Ewald Erdely und Matthias Obeth zahlreiche klare Torchancen liegen. Die Stoabeißer nahmen sich zur Pause viel vor und der eingewechselte Florian Besik sorgte mit einem gezielten Heber für das 3:2. Während die Lentinger dann zum Beispiel durch Paul Gärtner (Pfosten) weitere Großchancen ausließen, sorgte Croatia für die Entscheidung. Ein unnötig verursachter Elfmeter des Torwarts bedeutete das 4:2, und nach einem Angriff über rechts folgte das 5:2. Mit einem Schuss mit links über den Torwart erzielte Besik das 5:3. Danach passierte lange nichts mehr, ehe Großmehring nach einem Ballverlust im Lentinger Aufbauspiel das 6:3 erzielte.


mission klassenerhalt gemeistert - lenting besiegt meister kipfenberg

Mission Klassenerhalt erfolgreich abgeschlossen: Stoabeißer bezwingen Meister VfB Kipfenberg hochverdient mit 3:1 - Sascha Gerstenlauer trifft doppelt

Die Lentinger starteten furios. Bereits in der ersten Minute spielten Patrick Roelen und Sascha Gerstenlauer Ewald Erdely frei, der ganz knapp am Tor vorbei zielte. Kurz darauf klingelte es bereits im Kasten des VfB. Nach einem herrlichen Spielzug über Roelen und Erdely stand Gerstenlauer im Strafraum richtig und drückte die Hereingabe zum 1:0 über die Linie. Drei Minuten später jedoch schon der Ausgleich: Stefan Hubert kam im Strafraum in eine Eins-gegen-eins-Situation, setzte sich durch und sein Schuss sprang vor dem Tor so tückisch auf, dass er für Alexander Oblinger nicht zu halten war. Doch die Lentinger zeigten sich unbeeindruckt. Und nur wenig später schlug erneut Gerstenlauer zu. Nach Pass von Daniel Schleicher zog er aus rund 20 Metern ab und der Schuss landete genau im Eck zum 2:1. Kipfenberg hatte keine Antwort, vielmehr hätte Matthias Obeth auf 3:1 erhöhen müssen, als er nach Flanke von Roelen freistehend im Fünfer an den Ball kam, doch überhastet abzog und der Ball vorbei ging. Auch Christian Friedrich hatte eine weitere Chance. Nach der Pause hatten die Kipfenberger ihre beste Phase, ohne sich allerdings eine klare Torchance herauszuspielen. Auf der Gegenseite kam Gerstenlauer nach einer Ecke zum Kopfball, doch Kipfenbergs Torwart bekam den Ball gerade noch vor der Linie zu fassen. Auch Labinot Dajaku köpfte kurz darauf am Tor vorbei, ehe doch die hoch verdiente Vorentscheidung fiel: Eine Ecke von Roelen wurde vor die Füße von Daniel Schleicher abgewehrt, der mit einem sehenswerten Schuss zum 3:1 traf. Matthias Obeth hätte in der Schlussphase noch erhöhen können, vergab jedoch erneut.

Durch die gleichzeitige Sandersdorfer Niederlage wäre den Lentingern der Klassenerhalt auch bei einer eigenen Pleite sicher gewesen Trainer Christian Guggenberger hielt diese Information zur Pause aber bewusst zurück, um die Spannung hoch zu halten.

Eine Saison mit vielen Tiefen zu Beginn und vielen Höhen am Ende nimmt damit doch noch einen guten Verlauf für unsere erste Mannschaft. In den verbleibenden Spielen können die Lentinger nun befreit aufspielen.


Bitteres Déjà-vu für die Stoabeißer

Wie im Hinspiel geben die Lentinger gegen den FC Sandersdorf II eine 2:1-Führung in der Schlussviertelstunde noch aus der Hand und verlieren mit 2:3. Der Klassenerhalt ist somit noch nicht gesichert.

Dem Tabellenvorletzten aus Sandersdorf merkte man an, dass dies ihre womöglich letzte Chance auf den Klassenerhalt war - entschlossen und aggressiv bereiteten sie den spielstarken Hausherren zunächst einige Schwierigkeiten. Dennoch hatten die Lentinger die Partie weitestgehend im Griff, kamen durch Labinot Dajaku zu einer guten Gelegenheit, während den Sandersdorfern die Durchschlagskraft fehlte. Umso überraschender, dass dann mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff nach 22 Minute die Gäste-Führung fiel. Tobias Vielberth nutzte eine Hereingabe in die Schnittstelle, indem er zwischen Lentinger Verteidiger und Torhüter sprintete und den Ball ins Netz grätschte. Den Stoabeißer war die Verunsicherung durch den überraschenden Gegentreffer anzumerken. Sie erholten sich nur langsam von dem Schock, kamen aber schließlich nach 37 Minuten zum Ausgleich, als Patrick Roelens Freistoß noch tückisch vor dem Gäste-Torwart aufsprang und dieser nicht mehr rechtzeitig die Arme hochreißen konnte. Mit dem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Halbzeitpause. Mit diesem Zwischenstand konnte der TSV leben, denn ein Unentschieden hätte ihm zum Klassenerhalt gereicht.

Nach dem Seitenwechsel kam es sogar noch besser für Lenting: Andreas Schleicher verlängerte am kurzen Pfosten einen langen Einwurf von Kapitän Alexander Dick zum eingewechselten Florian Besik. Der Stürmer schloss volley und unhaltbar für den Torwart zu seinem ersten Saisontreffer ab – 2:1 für die Stoabeißer. Die Sandersdorfer reagierten, stellten das System um und agierten nun deutlich offensiver, was dem TSVL Platz zum Kontern ließ. Besik und Dajaku vergaben kurz darauf die Vorentscheidung, als ihnen alleine vor dem Tor die Nerven versagten – das sollte sich nun rächen. Eine Viertelstunde vor dem Ende verloren die Lentinger in der Vorwärtsbewegung den Ball und kassierten nach einem Konter durch Benjamin Kargl den Ausgleichstreffer. Die Reserve des Kreisliga-Meisters wollte jetzt mehr und wirkte entschlossener als die Stoabeißer. In der 84. Minute drehten die Gäste die Partie dann komplett. Vielberth kam nach einer Ecke aus rund 14 Metern zum Abschluss. Das Leder flog an vier Abwehrspielern vorbei, kam auf dem feuchten Rasen auf und so zum unverdienten 2:3. Dabei blieb es. Während die Spieler des FC Sandersdorf II noch Minuten nach dem Spiel feierten (dabei belegen sie noch immer den vorletzten Tabellenplatz), ärgerten sich die Stoabeißer über die vergebenen Chancen und fragten sich noch lange nach dem Abpfiff, warum es ihnen nicht gelungen war, zumindest einen Punkt und damit dem Klassenerhalt zu sichern. Denn die Sandersdorfer konnten sich kaum Möglichkeiten herausspielen, verwertete fast alle zu einem Treffer.

Trotz der Niederlage haben die Lentinger noch sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz – und das bei nur noch drei Partien. Also, Kopf hoch, Jungs! Dann eben nächste Woche!

Aufstellung: Oblinger – Platzer, Enzmann A. (44. Besik, 83. Guggenberger), Elliot, Friedrich C. – Liebetrau, Roelen, Schleicher A. – Obeth, Dajaku, Dick A.


sieg in großmehring - vorentscheidender schritt zum klassenerhalt

Mission Klassenerhalt nimmt Formen an: Lenting siegt auch bei TSV Großmehring II und hat nun zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone
Es war mal wieder ein hartes Stück Arbeit, dieser 3:1-Sieg der Stoabeißer beim TSV Großmehring II. Am Ende konnten sich die Lentinger auch beim Gegner bedanken, der mit einem kuriosen Eigentor aus rund 25 Metern den Sieg selbst einleitete. Die Lentinger starteten mäßig in die Partie. Immer wieder unterliefen ihnen einfache Abspielfehler, am Ball fehlte die nötige Ruhe und da auch Großmehring nervös wirkte, entwickelte sich eine schwache Partie ohne große Torchancen. Patrick Roelen per Kopf und Sascha Gerstenlauer hatten für die Lentinger die ersten Möglichkeiten. Auf der Gegenseite klatschte eine Freistoßflanke der Großmehringer an die Latte. Riesen Glück hatten die Lentinger kurz vor dem Pausenpfiff. Alexander Betz kam nach einer Freistoßflanke aus wenigen Metern frei zum Abschluss. Er rutschte jedoch aus und vergab somit diese klare Torchance. Etwas überraschend gingen die Lentinger nach der Pause in Front. Nach einem langen Ball aus der Abwehr rechneten alle mit einem Abseitspfiff des unglücklich agierenden Schiedsrichters. Dieser ließ jedoch weiterspielen und über Florian Besik und Sascha Gerstenlauer gelangte der Ball zu Patrick Roelen, der den Torwart mit links aus wenigen Metern überwand. Doch die Heimelf steckte nicht auf und kam schnell zum 1:1. Fabian Saffert düpierte auf der Außenbahn seinen Gegenspieler und seine verunglückte Flanke senkte sich zum Ausgleich ins Tor. Die Partie war nun wieder völlig offen, bis den Großmehringern besagtes Eigentor unterlief. Markus Zauner geriet im Mittelfeld in Bedrängnis und wollte den Ball aus rund 25 Metern zum Torwart zurückspielen. Dieser war jedoch etwas weit vor seinem Tor positioniert und so ging der missglückte Rückpass über den Torwart hinweg ins Tor. Dieses Tor gab den Lentingern sichtlich Auftrieb. Sie waren jetzt besser im Spiel, verpassten allerdings bei ausichtsreichen Kontern die Entscheidung. Erst als Gerstenlauer eine Ecke zum 3:1 einköpfte (83.) war die Partie entschieden. Der eingewechselte Paul Gärtner hatte alleine vor dem Tor noch das 4:1 auf dem Fuß, verzog jedoch.
Für die Stoabeißer spielten: Oblinger - Platzer, Enzmann A., Elliott, Friedrich - Dick A., Roelen, Schleicher A. (43. Besik), Obeth, Scholz (60. Enzmann C.) - Gerstenlauer (65. Gärtner).


Stoabeißer überrollen Theißing

Das war der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Der TSV Lenting gewann sein Heimspiel gegen die SK Theißing völlig verdient mit 4:0 und vergrößerte damit seinen Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatzt auf ganze sieben Zähler.

Für die Lentinger ging es nach drei mehr als durchwachsenen Partien zunächst darum, Sicherheit zu bekommen und über den Kampf ins Spiel zu finden – das gelang deutlich besser als erwartet gegen den favorisierten Fünftplatzerten aus Theißing. Bereits nach drei Minuten musste Theißings Schlussmann nach einem Distanzschuss von Christopher Schab zur Ecke klären. Die Stoabeißer wirkten entschlossener und aggressiver als die Gäste und fanden die richtigen Mittel, um den technisch versierten Gegner den Spaß zu nehmen. Immer wieder zeigten die Theißinger Schwächen in der Defensive, doch weder Patrick Roelen noch Andi Schleicher oder Alexander Dick konnten ihre guten Gelegenheiten zum Führungstreffer nutzen. Auf der anderen Seite ließ die TSV-Defensive um den überragenden Alex Enzmann lediglich zwei Torschüsse zu, die allerdings brandgefährlich waren. Nach langen Bällen tauchte Göksel Akcay zwei Mal alleine vor Lentings Keeper Alexander Oblinger auf, der den ersten Abschluss mit einem starken Reflex entschärfte und beim zweiten Mal Glück hatte, als die Kugel nur Zentimeter am linken Pfosten vorbeirollte.
Waren die Stoabeißer in der ersten Hälfte bereits spielbestimmend, dominierten sie die Partie in den zweiten 45 Minuten nach Belieben. Es dauerte jedoch bis zur 58. Minute, ehe das erlösende 1:0 fiel. Roelens scharf getretene Ecke (die Zuschauer sprachen später von einer „Bananenflanke“) senkte sich hinter dem verdutzten Torhüter Timo Groß ins Tor zur Lentinger Führung. Nur zwei Minuten später gab es erneut Eckball für die Hausherren. Die Fans feuerten Roelen an: „Mach es noch einmal!“ Der ließ sich nicht zwei Mal bitten und trat die Ecke erneut auf das Theißinger Gehäuse – dieses Mal auf den kurzen Pfosten. Der Ball und Torwart Groß klatschten gegen den Pfosten. Während das Leder ins Spielfeld zurückprallte, blieb Groß mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Der Schlussmann hatte sich die rechte Schulter ausgekugelt und musste ins Köschinger Krankenhaus gebracht werden, wo er die Nacht verbrachte. An dieser Stelle: Gute Besserung, Timo!
Die Gäste schienen nach den Ereignissen geschockt und wirkten komplett verunsichert. Innerhalb von zwölf Minuten fingen sie sich drei weitere Gegentreffer ein: Ex-Torwart Sascha Gerstenlauer verwertete in der 67. Spielminute eine Hereingabe von Dick volley – wohlgemerkt: mit dem linken Fuß! Sieben Minuten später fand Dicks Flanke wiederum Gerstenlauer, der zum 3:0 einköpfte. Und auch Navin Walia, der sein Comeback im Lentinger Trikot feierte, trug sich nach einem starken Einsatz in die Torschützenliste ein (79.). Die Moral der Gastmannschaft war nun endgültig gebrochen und auch die Stoabeißer waren nicht mehr voll bei der Sache. So dümpelte die Partie dem Ende entgegen, wobei es hüben wie drüben noch zu Chancen kam: Deniz Aydin traf mit seinem Distanzschuss nur die Latte, auf der anderen Seite erzielte Labinot Dajaku mit einemsehenswerten Heber über den Keeper eigentlich das 5:0, doch der Schiedsrichter entschied fälschlicherweise auf Abseits, so dass es beim 4:0 für Lenting blieb. Damit konnten die (meisten) Stoabeißer gut leben (nur Dajaku erzählte noch Stunden später, wie gemein der Schiedsrichter doch sei). Die Freude über den deutlichen Heimsieg war jedenfalls riesengroß und erlebte ihren Höhepunkt, als die Mannschaft erfuhr, dass der Tabellenvorletzte Sandersdorf II zuhause gegen Großmehring II gepatzt hatte (1:3), weshalb der TSV Lenting nun mit sieben Punkten Vorsprung auf die Sandersdorfer auf Platz 10 rangieren. So kann´s weitergehen!
Den Klassenerhalt wollen die Stoabeißer dann in den kommenden beiden Partien perfekt machen, wenn die Gegner Großmehring II und Sandersdorf II heißen.


Punktgewinn in Kösching

Nach zwei Niederlagen in Folge wollte der TSV Lenting bei Schlusslicht TSV Kösching II am Sonntag einen Pflichtsieg einfahren, doch die Stoabeißer, die stark ersatzgeschwächt antreten mussten und ab der fünften Minuten auch noch auf Ewald Erdely verzichten mussten (Muskelfaserriss), zeigten sich erneut zu spielschwach und kamen nicht über ein 1:1 hinaus.
Den Gästen merkte man die Unsicherheit aus den vergangenen Partien zu Beginn des Spiels an. So entwickelte sich zunächst eine Partie fast ausschließlich auf das Tor von Lentings Schlussmann Alexander Oblinger. Zwingende Chancen konnten sich die Köschinger aber bis zur 14. Minute nicht entwickeln. Dann kam jedoch eine Flanke bei Sy Papendiaga an, der auf Michael Lang ablegte. Der Mittelfeldspieler schloss aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung ab. Das Tor hätte jedoch nicht zählen dürfen, denn beim Angriff über die rechte Lentinger Seite war der Ball klar im Aus, zudem schlug Papendiaga einem TSV-Verteidiger bei der Ballannahme klar ins Gesicht. Der auch im späteren Spielverlauf unsicher wirkende Schiedsrichter übersah den Schlag und ignorierte, dass der Spielball zuvor im Aus war (zu Spielbeginn verpasste er es, einen Linienrichter, der das hätte sehen können, auf dieser Seite zu positionieren).
Der Gegentreffer war wie ein Weckruf für die Stoabeißer, die im Anschluss deutlich besser ins Spiel fanden und in der 20. Minute zum Ausgleich kamen. Eine zu kurz geschlagene Ecke von Patrick Roelen wurde von einem Köschinger in den Rückraum abgewehrt, wo sich André Liebetrau aus rund 20 Metern ein Herz fasste und volley abzog. Sein Ball schlug unhaltbar im rechten unteren Toreck ein. Ein Traumtor!
Danach verflachte die Partie. Die Hausherren ließen stark nach, während die Lentinger nun besser kombinierten, jedoch den letzten Ball ein ums andere Mal verpassten. Keine Mannschaft kam so in der ersten Hälfte zu weiteren Großchancen. Nach der Halbzeitpause das gleiche Bild: Lenting versuchte, das Spiel zu machen, tat sich dabei aber wie in den vergangenen Wochen enorm schwer. Herausgespielte Möglichkeiten waren so absolute Mangelware, einzig Patrick Roelen und Andreas Schleicher kamen zu guten Möglichkeiten. Roelen sprintete bei einer Flanke zwischen Verteidiger und Torhüter, der sich verschätzte. Der Stürmer kam jedoch eine Zehntelsekunde zu spät, so dass sein Kopfball am leeren Tor vorbeiflog. Schleicher hatte nach einer Flanke Schwierigkeiten mit der Ballannahme, so dass ihn ein Köschinger Verteidiger noch am Abschluss im Sechzehnmeterraum hindern konnte. Auf der Gegenseite passierte bis dahin nicht viel, zum Schluss musste Oblinger allerdings zwei Mal in höchster Not retten, so dass die Gäste letztlich mit dem Punkt zufrieden sein müssen.
Wie wichtig dieser eine Zähler im Abstiegskampf sein könnte, zeigt die Tabellensituation: Die Stoabeißer liegen nach der Niederlage des FC Sandersdorf II (19 Punkte, 0:1 in Theißing) nun vier Punkte vor einem Nichtabstiegsplatz und punktgleich mit dem FC Paulushofen auf Platz zwölf. In Schlagdistanz liegen  zudem Croatia Großmehring (24 Punkte) und der TSV Großmehring (25 Punkte). In der kommenden Woche empfangen die Stoabeißer die SK Theißing, bei der es im Hinspiel einen überraschenden 4:3-Sieg gab. In den beiden Wochen darauf kommt es zu den Kellerduellen gegen Sandersdorf II und Großmehring II.
Wir freuen uns also auf spannende Wochen und natürlich eure Unterstützung! :)

Stoabeißer-Aufstellung:Oblinger - Platzer, Elliot, Dock, Friedrich C. (15. Enzmann A.) - Obeth, Schleicher, Liebetrau, Roelen - Erdely (5. Dajaku), Gerstenlauer


Schlechte Leistungen: Stoabeißer und Schiedsrichter erwischen rabenschwarzen Tag

Mit einem Sieg im Kellerduell hätte der TSV Lenting an Tabellennachbar SC Steinberg vorbeiziehen können, doch die Stoabeißer boten am Sonntag im heimischen Jura-Stadion eine in allen Belangen enttäuschende Partie und verloren letztendlich verdient mit 2:3 – drei klare Fehlentscheidungen des Schiedsrichters passten zu der schlechten Lentinger Vorstellung.
Dabei entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Hintermannschaften Unsicherheiten präsentierten. Bereits in der zwölften Minute gingen die Hausherren schließlich in Führung: Nach einem Eckball von Patrick Roelen waren sich Steinbergs Torhüter Robert Menz und ein Abwehrspieler uneinig, so dass der Ball von Menz ins Tor sprang. Die Freude über den Führungstreffer währte bei den Stoabeißern gerade mal eine Minute lang. Benjamin Heinz glich postwendend für die Gäste aus, die auch nach dem Treffer enorm drückten und sich im Minutentakt Chancen erspielten. In der 19. Minute (sieben Minuten nach der Führung!) drehten die Steinberger durch das Tor von Christopher Lang die Partie. Beide Male agierten die Lentinger in allen Mannschaftsteilen zu behäbig und waren einen Schritt langsamer als ihre Gegenspieler. Auch nach dem 1:2 kam der SC immer wieder zu guten Gelegenheiten, die aber fahrlässig liegengelassen wurden. Der Gastgeber wurde in den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit wieder etwas aktiver und war nun vor allem über die linke Seite gefährlich. Die gefährlichste Aktion entstand dann auch nach einer Flanke von Daniel Schleicher, der den Ball von links nach innen brachte, wo Ewald Erdely aus zwei Metern aber nur den Innenpfosten traf. Von dort prallte der Ball genau zu Roelen, der aus zweieinhalb Metern Torentfernung das Leder über die Linie drückte. Der Jubel war groß, endete jedoch jäh, als der Schiedsrichter auf Abseits von Roelen entschied. Die erste Fehlentscheidung. Roelen befand sich auf gleicher Höhe mit seinem Gegenspieler und darüber hinaus bei Erdelys Schuss auch noch hinter dem Ball. Der Unparteiische entschied anders: „Sie standen auf der Linie.“ Es blieb also beim 1:2, mit dem es dann auch in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel (und einer Standpauke von Trainer Christian Guggenberger) waren die Stoabeißer wacher und kamen in der 48. Spielminute nun doch zum Ausgleich. Nach einer Flanke von der rechten Seite wurde Andreas Schleicher im Strafraum klar geschubst, so dass dem Schiedsrichter keine andere Wahl blieb, als auf Elfmeter zu entscheiden. Die Steinberger beschwerten sich über die Entscheidung übrigens nicht. Roelen trat an und verwandelte sicher zum 2:2. Im Anschluss erspielten sich beide Mannschaften gute Möglichkeiten. In der 60. Spielminute befanden sich die Stoabeißer im Angriff, als einem Gästeakteur eine Flanke im Strafraum an den Arm sprang. Die Pfeife des Schiedsrichters ertönte und alle rechneten mit einem erneuten Strafstoß – selbst die Steinberger marschierten bereits in Richtung Sechzehnmeterraum, um sich für den Elfmeter zu positionieren. Doch der Unparteiische zeigte auf eine Stelle außerhalb des Sechzehners und zeigte an, dass es dort einen Freistoß geben solle. Seiner Meinung nach hätte das Handspiel hier stattgefunden. Die Lentinger und Steinberger guckten ihn verwirrt an, denn der Verteidiger spielte den Ball rund drei Meter näher am Tor, somit klar im Sechzehnmeterraum, mit der Hand. Trotz der Proteste blieb der Unparteiische, der bei bester Sicht rund 15 Meter von dem Geschehen entfernt gestanden hatte, bei seiner Entscheidung. Das zweite Mal großes Glück für Steinberg. Fünf Minuten später kam Erdely aus 18 Metern zum Schuss, konnte Menz jedoch nicht überwinden. Im direkten Gegenangriff riss Markus Boos, der trotz mehrerer gelbwürdiger Fouls nicht des Platzes verwiesen wurde, Lentings Dominik Platzer zu Boden. Dem Schiedsrichter war´s egal, er ließ einfach weiterlaufen. Platzer, rechter Verteidiger der Stoabeißer, fehlte nun bei dem Angriff über die rechte TSV-Seite, so dass die Steinberger unbedrängt kombinieren konnten und Nico Raabe zum 2:3 traf. Das dritte Mal Pech für das Heimteam, das sich dennoch nicht groß über die Niederlage beschweren kann, denn nach dem erneuten Rückstand fehlte den Lentingern nach vorne die Durchschlagskraft. Hinten offenbarten sie bei den gefährlichen Kontern der Gäste zudem enorme Defensiv-Probleme. Dass sie nicht mehr als drei Tore kassierten, haben die Stoabeißer ihrem überragend haltenden Torhüter Alexander Oblinger zu verdanken. Am Ende hieß es also 2:3 aus Lentinger Sicht – ein dem Spielverlauf durchaus entsprechendes Ergebnis, das nach einem zu Unrecht aberkanntem Treffer, einem nicht gegebenem Handelfmeter und einem klaren Foulspiel vor dem entscheidenden dritten Gegentreffer allerdings einen mehr als faden Beigeschmack hat.
Die zweite Pleite gegen einen direkten Konkurrenten in Folge und ein bitterer Rückschlag für den TSV im Abstiegskampf. Der Tabellenvorletzte FC Sandersdorf II gewann die Partie gegen Schlusslicht Kösching II mit 7:0 und liegt jetzt (bei besserem Torverhältnis) nur noch drei Zähler hinter den Stoabeißern, die am kommenden Sonntag (13 Uhr) in Kösching zum Derby antreten müssen. Drei Punkte sind hier überlebenswichtig für den TSV Lenting…


10:0 Chancen, 1:2 verloren

Bittere Niederlage: Die Stoabeißer verlieren das Kellerduell in Paulushofen mit 1:2.
Nach zwei Siegen in Folge mussten die Stoabeißer beim FC Paulusofen eine Schlappe hinnehmen, die mehr als unnötig ist. Den Hausherren merkte man die Nervosität deutlich an, und so kam der FC in der ersten halben Stunde nicht aus der eigenen Hälfte und vertändelte mehrmals absolut unnötig den Ball. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, doch die Lentinger konnten daraus kein Profit schlagen. Die beste Gelegenheit vergab Dennis Nißl, als er alleine vor dem Tor noch einmal querlegte anstatt selbst abzuziehen, dabei jedoch nur den Gegenspieler fand. In der 33. Minute brannte es bei den Gastgebern in der Abwehr wieder lichterloh, so dass sie einmal mehr gezwungen waren, mit einem ungezielten, hohen Ball zu klären. Der Ball landete rund zehn Meter hinter der Mittellinie bei einem TSV-Verteidiger, der ihn problemlos annahm, dann aber zu lange für den Pass benötigte, so dass mit Wolfgang Schober ein Paulushofener Stürmer an den Ball kam, der anschließend rund 25 Meter alleine auf TSV-Keeper Alex Oblinger zulief und zum höchst überr aschenden und unverdienten 0:1 einschoss. Für die Stoabeißer ein Schock von dem sie sich aber schnell erholten. Nun spielten aber auch Paulushofen mit, die durch den Treffer Aufwind erhielten.
Nach der Pause dominierten dennoch die Gäste die Partie und drängten auf den Ausgleich. In der 50. Spielminute war es dann so weit: Der FC-Torhüter konnte einen Rückpass unter Druck eines heranstürmenden Gegenspielers nicht kontrollieren, und schlug den Ball nur einige Meter weit, wo der Ball auftippte und Sascha Gerstenlauer (wohlgemerkt eigentlich Torwart) in unnachahmlicher Art einen „Rück-Stand-Zieher“ vollbrachte, so dass der Ball über den verdutzten Torhüter hinweg zum 1:1 ins Netz flog. Die Stoabeißer waren nun heiß auf den Führungstreffer und setzten Paulushofen immer mehr unter Druck. Etliche Chancen, unter anderem ein Freistoß von Patrick Roelen, den der Torwart gerade noch so parieren konnte, später dann der völlig unnötige zweite Rückstand für den TSV Lenting. Wieder war ein Angriff des TSV Ausgangspunkt für den Gegentreffer. Die Paulushofener konnten sich erneut nur mit einem langen Ball retten, den ein TSV-Verteidiger zu Oblinger zurückspielen wollte, doch der Rückpass geriet zu kurz. So sprintete der eingewechselte Tobias Meyer dazwischen, umkurvte Oblinger und schloss zum 1:2 ab. Die Gäste kannten nach diesem unfassbaren Spielverlauf nur noch eine Richtung und wollten den erneuten Ausgleich erzwingen. Friedrich, Gerstenlauer und Roelen kamen noch zu guten Möglichkeiten. Doch es sollte nicht sein. Am Ende jubelten die Paulushofener, ohne sich auch nur eine Chance erspielt zu haben. Die Lentinger wurden für ihre Naivität und ihre schwache Chancenauswertung bestraft.
Weil Sandersdorf II aber nicht punkten konnte, liegen die Jungs von Trainer Christian Guggenberger dennoch mit sechs Punkten vor dem ersten Abstiegsplatz. Am kommenden Sonntag empfangen die Stoabeißer dann den SC Steinberg/Biberg, bei dem sie in der Hinrunde ihren ersten Sieg einfahren konnte. Sicherlich ein gutes Omen.

Für die Stoabeißer spielten: Oblinger - Erdely, Platzer, Weber, Friedrich - Obeth (58. Kostudis), Liebetrau, Roelen, Dajaku, Gerstenlauer, Nißl (46. Elliot)


Favoritenschreck schlägt wieder zu

Mit dem 2:1 über den Aufstiegsfavoriten FC Irfersdorf verschaffen sich die Stoabeißer Luft im Abstiegskampf und sichern sich das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison (die Zweite gewann zuvor mit 1:0 gegen den VfB Zandt).
Nach dem 1:0-Sieg über den SV Pondorf am vergangenen Wochenende musste an diesem Sonntag der nächste Aufstiegsaspirant dran glauben. Dabei begannen die Gäste aus dem Beilngrieser Gemeindeteil besser und hatten die eine oder andere Gelegenheit, in Führung zu gehen. Doch entweder versagten ihnen die Nerven oder Stoabeißer-Schlussmann Alex Oblinger war zur Stelle. In der 30. Minute gelang dann den Lentingern etwas überraschend die Führung. Patrick Roelen trat aus rund 40 Metern von der linken Seite einen Freistoß hoch auf das Gehäuse von Manuel Muschaweck. Der Ball sprang vor dem herauseilenden Keeper auf und über ihn hinweg an die Latte, von dort an den Pfosten und schließlich ins Tor. Ein klarer Torwartfehler. Den Stoabeißern war´s egal, sie führten mit 1:0 und dominierten von da an die Partie. Sie waren nun bissiger und konzentrierter als die Irfersdorfer, die in der ersten Hälfte nicht mehr gefährlich vor das Tor von Oblinger kamen.
Nach der Halbzeitpause hatte der TSV das Spiel weitestgehend unter Kontrolle und drängte auf das 2:0. Die Defensive zeigte sich erneut sattelfest und ließ wenig zu. Richtig gefährlich wurde es erst in der 66. Minute, als Dorin Rasca aus zwölf Metern frei zum Schuss kam und zum glücklichen Ausgleich traf. Die Freude über den Treffer währte aber nicht lange beim Zweitplatzierten. Nur eine Minute später gewann Sascha Gerstenlauer nach einem langen Abschlag von Oblinger das Kopfballduell gegen seinen Gegenspieler und legte so seinem Sturmpartner Dennis Nißl mustergültig auf. Nißl ließ sich diese Chance nicht entgehen, vollendete aus elf Metern volley zu seinem siebten Saisontreffer. Im Anschluss warf der FC alles nach vorne, so dass die Lentinger immer mal wieder zu Kontergelegenheiten kamen. Die Vorentscheidung wollte aber nicht fallen, so dass die Irfersdorfer noch immer Hoffnung haben durften, erneut zum Ausgleich zu kommen. Und so hatte Andreas Schneider in der 80. Minute die Riesen-Möglichkeit, als er völlig freistehend aus rund fünf Metern am überragend haltenden Oblinger scheiterte. Das war aber auch die einzige wirklich zwingende Möglichkeit der so hoch gelobten Irfersdorfer, die ansonsten erstaunlich ideenlos gegen die gut stehenden Gastgeber wirkten. Und so konnten sich die Männer um Spielertrainer Stefan Rösch nicht beklagen, dass es beim 2:1 für die Stoabeißer blieb. Sie taten es dennoch.
Nach dem Schlusspfiff ging Rösch auf Roelen los, der ihn angeblich zuvor gefoult haben soll. Glück für den schlechten Verlierer, dass der gute Schiedsrichter die Aktion nicht sah. Insgesamt merkte man den Irfersdorfern an, dass sie mit dieser Niederlage überhaupt nicht gerechnet hatten. Bis weit nach der Partie beschwerten sie sich, dass die Stoabeißer unfair gespielt hätten.
Durch den sechsten Saisonsieg verbessert sich der TSV Lenting auf den sechsten Tabellenplatz und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Der Klassenerhalt nimmt also Formen an und könnte schon in den kommenden Wochen perfekt gemacht werden, denn dann heißen die Gegner Paulushofen, Steinberg und Kösching II. Alle drei Teams stehen hinter dem TSVL in der Tabelle und sind Außenseiter gegen die Lentinger in dieser starken Form.
Aufstellung der geilen Stoabeißer: Oblinger – Wilske (59. Scholz), Platzer, Dick, Erdely - Schleicher D., Liebetrau (46. Elliot), Roelen (74. Hahn), Obeth – Nißl, Gerstenlauer
Tore: 1:0 Roelen (30.), 1:1 Rasca (66.), 2:1 Nißl (67.)

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bigpoints im abstiegskampf: lenting siegt in pondorf

Dank einer überragenden kämpferischen Leistung die beste Offensive der Liga eingebremst: Der TSV Lenting hat sich durch einen 1:0-Sieg in Pondorf Luft im Abstiegskampf verschafft.
Überraschenderweise waren es in der ersten Hälfte nicht die Pondorfer, die auf die Führung drängten, sondern die Lentinger. Immer wieder tauchten die Stoabeißer in der Anfangsphase im gegnerischen Strafraum auf und hatten hochkarätige Chancen. Schon nach wenigen Minuten verfehlte Daniel Schleicher mit einem Kopfball aus wenigen Metern das Tor. Kurz darauf nahm Matthias Obeth eine Flanke aus dem Halbfeld hervorragend mit, konnte sich alleine vor dem Torwart die Ecke aussuchen und schoss an den Pfosten. Wieder nur fünf Minuten später kam nach einer starken Kombination Sascha Gerstenlauer im Strafraum zum Abschluss und scheiterte am Torwart. Besser machte es Gerstenlauer kurz darauf, als er nach einer Ecke von Patrick Roelen zum  überfälligen 1:0 einköpfte. Pondorf kam erstmals vor der Pause durch Christoph Böhm zum Abschluss, sein Schuss aus 16 Metern war aber kein Problem für Alexander Oblinger. Zur Pause war der SVP mit dem 0:1 gut bedient, Lenting ging mit seinen Chancen verschwenderisch um. Wer nach der Pause einen Pondorfer Sturmlauf erwartet hatte, wurde enttäuscht. Immer wieder scheiterten die Hausherren an der guten TSV-Abwehr und verpassten es auch, aus einigen Standards etwas zu machen. Lenting hätte durch Dennis Nissl fast das 2:0 erzielt. Doch nach Pass von Roelen scheiterte an einer Glanztat des Torwarts, der auch kurz darauf auch den Schuss von Nico Scholz parierte. Riesen Glück hatten die Lentinger in der hitzigen Schlussphase nur einmal. Nach einem Pass in die Schnittstelle lief ein Pondorfer alleine auf Oblinger zu und zielte vorbei. Am Ende ein hoch verdienter Sieg der Stoabeißer, der aber nur ein kleiner Schritt zum Klassenerhalt war. Weitere müssen in den nächsten Wochen folgen, aber die Stoabeißer sind auf einem sehr guten Weg.
TSV Lenting: Alexander Oblinger, Ewald Erdely, Dominik Platzer, Alexander Dick, Christian Friedrich, Labinot Dajaku, Patrick Roelen, Matthias Obeth, Daniel Schleicher (65. Nico Scholz), Dennis Nissl (82. Tobias Wirth), Sascha Gerstenlauer.


punkt in unterzahl erkämpft

Nach vielen Aktionen im Vorfeld zählte für die Stoabeißer gestern dann endlich nur noch die Leistung auf dem Platz. Und die war beim 1:1 gegen den Tabellensechsten aus Denkendorf durchaus lobenswert! Die Lentinger zeigten ein großes Kämpferherz und hätten am Ende des Tages auch drei Punkte mehr als verdient gehabt.

Dabei begannen die Gäste druckvoller. Lenting, das kurzfristig auf Stümer Dennis Nissl verzichten musste war in den Anfangsminuten hauptsächlich defensiv gebunden. Schon nach 5 Spielminuten hatte Denkendorfs quirliger Stümer Ibrahim Kanu 2 gute Tormöglichkeiten. Dabei brachten auch einige, für Lenting sehr unglückliche Ereignisse, den SVD in Aufwind. Denn ebenfalls bereits in den Anfangsminuten musste Lentings Florian Holzapfel ausgewechselt werden, für ihn kam Matthias Obeth. Der Rechtsverteidiger knickte unglücklich um und musste verletzt raus. Im Krankenhaus wurde dann schließlich ein Bänderriss diagnostiziert. Doch Lenting antwortete prompt mit dem ersten erfolgreichen Angriff des Spiels. Als sei der erste Rückschlag aber noch nicht genug, kam kurz darauf die nächste Schwächung für den TSV: Mittelfeldmotor Andreas Schleicher sah nach einer Viertelstunde völlig überrschend die rote Karte - wegen "rüden Foulspiels". Diese aus Lentinger Sicht völlig unverständlichen Schiedsrichterentscheidung (es war Andis erstes Foul im ganzen Spiel, das zudem nicht mehr, als gelb-wertig, einzustufen ist) schweißte die nun dezimierten Stoabeißer noch enger zusammen und brachte auch mehr Härte in die Partie. Denn nun wurden die Hausherren aktiver und erspielten sich direkt die nächste gute Tormöglichkeit. Bis zur Halbzeit hatten sich die Lentinger in die Partie gekämpft und hielten Denkendorf in Schach. Die Unterzahlsituation machte sich überhaupt nicht bemerkbar.
In der zweiten Hälfte drehte der TSV weiter auf und drückte nun auf die Führung. Diese hatten zunächst Sascha Gerstenlauer und dann vor allem Daniel Schleicher auf dem Kopf, verfehlten aber knapp. In der 57.Spielminute machte es Dani dann besser: Nachdem er einen hohen Ball gefährlich in den Denkendorfer Sechzehner geschlagen hatte, setzten die Lentinger energisch nach und der Ball zappelte zur verdienten Führung im Netz. Doch die Freude unter den zahlreichen Zuschauern war nur von kurzer Dauer. Nur vier Minuten später leisteten sich die Hausherren einen ärgerlichen Abwehrfehler. Torwart Alex Oblinger kam etwas überstürzt aus seinem Kasten und traf einen heraneilenden Stürmer. Den fälligen Elfmeter verwandelte Daniel Riedl kompromisslos. Die Lentinger ließen sich dadurch aber nicht entmutigen. Von den Zuschauern lautstark angefeurt, drängten die Stoabeißer erneut auf die Führung. Denkendorf, nun auch sichtlich konditionell geplättet ging vermehrt zu taktischen Fouls und kleinen Unsportlichkeiten über. Doch auch die Lentinger konnten in einer hitzigen Schlussphase keine entscheidenden Akzente mehr setzen.
Alles in allem zeigten die Stoabeißer aber eine tolle kämpferische Leistung und waren dem Sieg, vor allem am Ende, eindeutig näher, als elf Denkendorfer.
Wenn dieser Kampfgeist aufrecht erhalten werden kann, wird der erste Sieg sicher bald folgen.
TSV Lenting: Alexander Oblinger, Christian Friedrich, Florian Holzapfel (7.Minute Matthias Obeth), Alexander Dick, Dominik Platzer, André Liebetrau (68. Anton Kostudis), Daniel Schleicher, Andreas Schleicher (Rot, 16.Spielminute), Roland Wilske, Patrick Roelen, Sascha Gerstenlauer.


Lenting unterliegt in Gelbelsee

Hier trafen ein Aufstiegskandidat und eine Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft, aufeinander, doch das war nicht ersichtlich. Beiden Mannschaften gelang in der ersten Hälfte kaum etwas, es gab auf beiden Seiten keine einzige Möglichkeit. Trotzdem führte Gelbelsee mit 1:0, weil David Pfaller einen Freistoß nahe der Mittellinie auf das Tor schoss, der Lentinger Torwart zuweit vor diesem postiert war und der Ball mit Windunterstützung im Netz landete. Auch nach der Pause hatte Lenting keine Mittel und agierte viel über lange Bälle. Dennoch gelang Dennis Nissl in der 80. Minute der Ausgleich, als er nach schönem Pass alleine vor dem Torwart cool blieb und traf. Die Lentinger wollten jetzt den Sieg und hatten durch eine Direktabnahme von Nissl auch die große Chance dazu. Doch es kam genau anders herum: Die Lentinger Abwehr schaffte es fünf Minuten vor Schluss nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu schießen sondern schoss sich selbst an. David Pfaller kam an den Ball und seine Flanke verwertete Manfred Schmidt zum Siegtor. Lenting hatte noch eine gute Freistoßchance durch Patrick Roelen, doch der FCG-Keeper parierte.


Sieg im Kellerduell gegen Croatia Großmehring

Die Lentinger haben das Kellerduell gegen Croatia Großmehring nach einer überzeugenden Leistung mit 3:0 gewonnen und sich damit Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Partie begann zunächst ohne große Höhepunkte. Erst ab Mitte der ersten Hälfte tat sich auch vor den Strafräumen etwas, wobei das Chancenplus klar auf Seiten der Lentinger lag. Sascha Gerstenlauer, Patrick Roelen und Daniel Schleicher vergaben gute Möglichkeiten. Lediglich Dennis Nissl traf nach Pass von Roelen zur verdienten Führung. Croatia hatte ebenfalls zwei gute Möglichkeiten, als Tomislav Stipic und Ivan Pokrajcic in aussichtsreiche Positionen kamen und vergaben. Nach der Pause hatten die Lentinger die Partie komplett im Griff und die Gäste kamen zu keiner klaren Chance mehr. Sascha Gerstenlauer erhöhte per Kopf auf 2:0, ehe Alex Dick nach Foul an Roelen per Foulelfer den 3:0-Endstand herstellte.  Bei Lenting liefen Christoph Schab, Marc Sittinger und Nissl noch alleine auf das Tor zu und vergaben, sodass die Gäste mit dem Ergebnis noch gut bedient waren.


Partie auf Augenhöhe beim Spitzenreiter

Die Lentinger zeigten beim VfB Kipfenberg eine Partie auf Augenhöhe und waren zeitweise sogar die bessere Elf. Wieder aber war es vor allem die schwache Chancenverwertung, die die Lentinger um Punkte brachte. Das entscheidende 0:1 fiel bereits nach fünf Minuten: Die rechte Lentinger Abwehrseite ließ sich mit einem Pass zu leicht überspielen, ein Kipfenberger drang in den Strafraum ein und wurde dort durch ein etwas zu ungestümes Einsteigen eines Lentinger zu Fall gebracht. Matthias Harrer verwandelte den folgenden Strafstoß zum 0:1. Die Lentinger wirkten danach verunsichert, Kipfenberg hatte dann mehr vom Spiel, allerdings nur noch eine gute Chance. Ab der 25. Minute kamen die Gäste dann zusehends besser ins Spiel. Großes Pech für Dennis Nissl, als er vom Kipfenberger Torwart angeschossen wurde und der Ball knapp am Tor vorbeirollte. Dann legte Patrick Roelen quer auf Nissl der verzog, ehe Michael Denik aus spitzem Winkel vergab anstatt die freien Mitspielern in der Mitte zu bedienen. Nach der Pause verliefen die ersten 15 Minuten ausgeglichen, ehe die Lentinger immer auf den Ausgleich drückten ohne zu klaren Chancen zu kommen. Die beste Gelegenheit hatte noch Alex Dick, der mit einem Freistoß an einer starken Parade des VfB-Torwarts scheiterte. So blieb es am Ende trotz einer insgesamt überzeugenden Leistung bei einer unverdienten Niederlage. Selbst einige Kipfenberger Spieler sprachen nach der Partie von einem glücklichen Erfolg für den Tabellenführer.


Gerechtes Remis in Dolling

Die Lentinger zeigten sich gegen den sehr offensivstarken Aufsteiger fest entschlossen, unbedingt einen Sieg einzufahren. Zur Pause hatten sie allerdings Glück, dass es 1:1 stand. Zu viele Fehler im Spielaufbau brachten die Dollinger immer wieder in gefährliche Positionen. So bereits nach zehn Minuten, als das 0:1 fiel. Ein langer Pass aus der Lentinger Abwehr wurde abgefangen und kam postwendend zurück. Dort verlor der Lentinger Außenverteidiger das Duell gegen Georg Schaller und dessen Querpass musste Max Forchhammer nur mehr einschieben. Mit der einzig gelungenen Offensivaktion gelang dann Alex Dick nach starker Vorarbeit von Christoph Schab das 1:1. Mit zwei Glanzparaden rettete Torwart Alex Oblinger dann gegen Schaller und den Kopfball seines Mitspielers. Erst nach der Pause waren die Lentinger besser im Spiel. Nun hatte der TSV dem Aufsteiger im Griff und Pech, als erst Daniel Schleicher und im Nachschuss Patrick Roelen die Latte trafen. Mit einem perfekten Freistoß aus spitzem Winkel erzielte Roelen dann die verdiente Führung. Eine spielentscheidende Szene ereignete sich fünf Minuten später: Schab enteilte seinem Gegenspieler und lief von der Seite alleine auf das Tor zu. Der Dollinger wusste sich nur durch ein Foul zu helfen, doch statt Strafstoß und Rot gab der SR Freistoß und Gelb. Nicht die einzige Szene, in der sich die Lentinger vom SR benachteiligt fühlten. So kam auf der Gegenseite die Quittung: Nach einem sehr unnötigen Foul zirkelte Ludwig Ziegelmeier den folgenden Freistoß perfekt ins Eck - 2:2. Die letzten zehn Minuten waren dann wieder die Hausherren näher am Sieg - am Ende war das Remis leistungsgerecht.


Lenting verliert in Sandersdorf

Die Lentinger waren gegen eine starke Sandersdorfer Elf zwar nicht die bessere Mannschaft, trotzdem darf man sich eine 2:1-Führung vier Minuten vor dem Ende nicht mehr nehmen lassen. Die Sandersdorfer glichen nicht nur aus, sie kamen in der 90. Minute sogar noch zum Siegtreffer und rissen die Lentinger damit wieder in den Abstiegskampf hinein. Sandersdorf ging früh nach einem gelungenen Angriff durch Marco Erdner in Führung. Lenting hätet aber eine schnelle Antwort, als der FCS-Torwart einen Freistoß von Alex Dick nicht festhalten konnte und Dennis Nissl zum 1:1 abstaubte. Danach hatte Lenting zwar etwas mehr vom Spiel strahlte allerdings kaum Gefahr aus. Gefährlicher waren die Sandersdorfer Konter. Etwas überraschend fiel Mitte der zweiten Hälfte die Lentinger Führung, als sich Nissl den Ball gegen mehrere Sandersdorfer erkämpfte, den FCS-Keeper umspielte und einschob. Lenting hatte nun mehrere gute Konterchancen, schloss aber immer wieder vor dem Tor zu schwach ab. Sandersdorf gab aber  nie auf und wurde belohnt. Erst ließen die Lentinger einen FCS-Spieler flanken und Stefan Kuttenberger köpfte zum 2:2 ein. In der 90. Minute kam es sogar noch schlimmer. Einen Freistoß an der Mittellinie schlugen die Sandersdorfer hoch in den Strafraum und obwohl der Ball lange unterwegs war kam Christian Eichhammer zum Kopfball und erzielte das 3:2.


Kontakt nach oben abgerissen - 0:2 gegen Großmehring

Eine katastrophale Chancenverwertung und unnötige Fehler in der Abwehr - das waren die Gründe für die Lentinger Niederlage gegen den TSV Großmehring II. Die Lentinger legten richtig stark los und hätten nach einer Viertelstunde klar führen müssen, doch sie versiebten ihre Großchancen reihenweise. Zweimal Michael Denik und Dennis Nissl sowie Marc Sittinger hätten treffen müssen. Lenting blieb überlegen, hatte bis zur Pause allerdings keine zwingenden Chancen mehr. Völlig überraschend gingen die Großmehringer kurz vor dem Seitenwechsel in Front. Nach einer Kerze eines Verteidgers im eigenen Strafraum köpfte ein anderer Verteidiger beim Klärungsversuch genau in den Lauf von Fabian Risch, der das 0:1 erzielte. Nach der Pause unterliefen den Lentingern immer wieder Fehler im Spielaufbau, dennoch fiel auch der zweite Gästetreffer überraschend. Verteidiger und Torwart waren sich nicht einig und Bastian Sielaff schlenzte den Ball zum 0:2 ins Tor. Lenting hatte zwar noch ein paar Schussmöglichkeiten, fand aber nicht mehr zurück ins Spiel und unterlag mit 0:2.


Lenting setzt Aufwärtstrend in Theissing fort

Der TSV Lenting hat seinen Aufwärtstrend in der A-Klasse 1 fortgesetzt. Die Lentinger siegten am Sonntag überraschend bei der favorisierten SK Theissing mit 4:3. Die Lentinger waren in der ersten Hälfte spielbestimmend und hatten durch Patrick Roelen und Florian Holzapfel zwei große Chancen. Nach Vorlage von Marc Sittinger erzielte Roelen schließlich die verdiente Führung. Aus dem Nichts kamen die Theissinger kurz vor der Pause zum 1:1, als Selim Dinler nach einem langen Ball mit einem Sonntagsschuss traf. Nach dem Seitenwechsel brachten Dennis Nissl und Marc Sittinger die Lentinger mit einem Doppelschlag mit 3:1 in Front. Doch nach einem Angriff über die linke Abwehrseite kamen die Theissinger wieder auf 3:2 heran. Positiv wirkte sich dann die Umstellung aus, Christoph Schab auf die Position des Außenverteidigers zu stellen. Dadurch kamen die Theissinger über Außen kaum mehr zur Entfaltung. Doch selbst nach dem 4:2 durch Roelen war das Spiel noch nicht entschieden, da Melih Senterzi kurz vor Schluss nach einem langen Ball über die Abwehr noch zum 4:3 traf (88.). Danach gab es aber auf beiden Seiten keine Chance mehr.


Sascha Gerstenlauer köpft Lenting zum Derbysieg

Lenting fand schwer in die Partie. Die Köschinger versuchten von Beginn an mit aggressivem Pressing Druck zu machen und hatten Pech, dass SR Peter Fischer zweimal nach Pässen in die Schnittstelle der Abwehr auf Abseits entschied. Doch auch auf der Gegenseite wurde Christoph Schab alleine vor dem Tor zurückgepfiffen. Erst nach der Pause fanden die Lentinger besser ins Spiel, da bei den Köschingern nun die Kräfte nachließen. Folglich gelang dem eingewechselten Sascha Gerstenlauer nach Flanke des agilen Neuzugangs Marc Sittinger das 1:0. Lenting drückte nun auf das zweite Tor, doch überraschend gelang Kösching auf der Gegenseite das 1:1. Nach einer Freistoßflanke schubste ein Gästespieler einen Lentinger, von dem der Ball ins Tor sprang, doch der SR übersah dieses Foulspiel. In der Schlussphase wollten die Lentinger den Sieg erzwingen und das gelang auch. Erneut war Gerstenlauer fünf Minuten vor Schluss nach einer Flanke zur Stelle und köpfte zum umjubelten 2:1 ein.


Lenting feiert ersten Saisonsieg

Mit unterschiedlichen Ergebnissen sind beide Teams am vergangenen Sonntag von ihren Auswärtsaufgaben zurückgekehrt. Lenting I schaffte bei Aufsteiger SC Steinberg endlich den ersten Sieg - und der war am Ende hoch verdient. Schon in den Partien zuvor in Irfersdorf und gegen Paulushofen hätten die Lentinger jeweils einen Sieg verdient gehabt. Zunächst köpfte jedoch Michael Häring zur überraschenden Steinberger Führung ein. Lenting hatte klar mehr vom Spiel und nach der Pause gelang der verdiente Ausgleich, als sich der Torwart einen Pass von Patrick Roelen selbst ins Netz legte. Rund eine Viertelstunde vor Schluss verwandelte Alex Dick nach Foul an Roelen einen Elfmeter zum 2:1-Endstand - weitere gute Chancen ließen die Lentinger ungenutzt.


Unnötiges Remis gegen Paulushofen

Trotz einer guten Leistung ist der TSV Lenting gegen den FC Paulushofen nicht über ein 1:1 hinausgekommen und bleibt damit tief im Tabellenkeller. Die Lentinger waren von Beginn an die bessere Mannschaft, nutzten aber ihre Chancen nicht. Nur Patrick Roelen traf per Freistoß zur verdienten Führung. Dennis Nissl traf unter anderem zweimal Aluminium und so kamen die Gäste mit ihrer einzigen Chance zum Ausgleich: Der pfeilschnelle Tobias Meyer entwischte der Defensive und war im Strafraum nur per Foulspiel zu stoppen. Die Lentinger verpassten es, Meyer durch ein taktisches Foul im Mittelfeld zu stoppen. So gab es Elfmeter, den Christian Ziegler zum 1:1 nutzte.


Erster Punktgewinn: Lenting holt Remis in Irfersdorf

Unsere erste Mannschaft ist am Sonntag mit einem Punkt vom FC Irfersdorf zurückgekehrt. Dennis Nissl und Patrick Roelen per Freistoß drehten nach der Pause einen 0:1-Rückstand. Leider fiel kurz vor Schluss noch der Ausgleich. Trotzdem eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche.


Fehlstart perfekt: 1:4 gegen Pondorf

Spätestens jetzt ist der Fehlstart des TSV Lenting perfekt. Im Angriff nicht kaltschnäuzig genug, in der Defensive mit eklatanten Schwächen, so kassierten die Lentinger Zuhause gegen den SV Pondorf eine klare 1:4-Pleite. Dabei waren die Lentinger zu Beginn besser und Patrick Roelen erzielte nach einer guten Kombination die Führung. Doch die trotz der hohen Temperaturen laufstarken Gäste nutzten dann den ersten Fehler des TSV aus, als die Abwehr den Ball nicht wegbrachte und auf Foulspiel reklamierte und Josef Rammelmeier einschoss. Auf der Gegenseite scheiterte Dominik Platzer alleine vor Pondorfs Torwart. Die Lentinger Defensive, in den vergangenen Jahren stets Garant für erfolgreiche Spiele, sah nach der Pause mehrmals schlecht aus. Direkt nach Wiederanpfiff ließ Ioannis Atunatsiolis mehrere Gegenspieler stehen und schoss zum 1:2 ein. Auf der Gegenseite erspielten sich die Lentinger selbst zahlreiche Möglichkeiten, trafen aber selbst das leere Tor nicht. Cleverer waren die Gäste, die durch Christoph Böhm zum 1:4 kamen.


Lenting unterliegt in Denkendorf

Die Lentinger kamen gut ins Spiel und Dennis Nissl hatte früh das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber alleine vor Denkendorfs Torwart. Nach einer guten Viertelstunde gingen allerdings die Denkendorfer mit ihrer ersten Torchance in Führung. Nach dem ein Lentinger Abwehrspieler den Ball genau zu einem Denkendorfer spielte, reichte ein Querpass und Matthias Pickl traf zum 1:0. Nun waren die Gastgeber besser im Spiel. Zunächst trafen sie nur das Außennetz, dann klärte Michael Denik einen Kopfball gerade noch auf der Linie. Überraschend kamen die Lentinger zum Ausgleich, als Christian Erlekam im Strafraum gefoult wurde und Alex Dick per Elfmeter traf. Die Lentinger starteten auch in die zweite Hälfte gut und Denkendorfs Torwart parierte einen Schuss von Roelen. Doch dann führte ein erneuter Abwehrfehler wieder zu einem Gegentor. Erneut traf Pickl zum 2:1. Die Lentinger antworteten prompt, als Matthias Obeth auf Erlekam zurücklegte und dieser zum 2:2 einschob. Doch der SR gab den Treffer nicht und entschied zum Unverständnis der Gäste auf Abseits. Nach einem Stockfehler kamen die Denkendorfer kurz vor SChluss zum 3:1-Endstand ehe Roelen noch Gelb-Rot sah.


Auftaktpleite gegen Dolling

Der TSV Lenting hat sein Auftaktspiel gegen den SV Dolling mit 0:1 verloren. Der Aufsteiger kam immer wieder über die Außenpositionen zu gefährlichen Angriffen und brachte die Lentinger Abwehr in einige Verlegenheiten. Besonders nach der Pause machten die Dollinger Druck und Thomas Kappelmeier gelang das goldene Tor. Die Lentinger kamen erst in der 90. Minute zu einer hundertprozentigen Torchance, als Andreas Schleicher per Kopf den Ausgleich vergab, sodass der Gästesieg verdient war