Spielberichte

lenting ii unterliegt auch stammham ii

In einer umkämpften Partie hatten die Lentinger vor der Pause die besseren Chancen, doch Josef Bichlmaier zielte aus wenigen Metern über das Tor und Nico Scholz spielte nach einem Foulspiel des Torwarts im Strafraum weiter und so zeigte der SR nicht auf den Punkt. Stammham hatte in der ersten Hälfte dagegen keine klare Möglichkeit. Die Lentinger sind derzeit aber nach Standards sehr anfällig und wie gegen Lippertshofen kamen sie auch gegen Stammham nach einer Freistoßflanke auf die Verliererstraße. Trotz klarer Zuteilung kam kurz nach der Pause der kleinste Stammhamer zum Kopfball und legte für Anton Heinrich vor, der einköpfte. Danach rannten die Lentinger an, ohne sich eine weitere klare Chance zu erspielen. Erst jetzt hatten auch die Gäste noch gute Kontermöglichkeiten. Am Ende wäre ein Remis das gerechte Ergebnis gewesen. Jetzt heißt es am Sonntag bei Nassenfels II nochmal alles zu geben und die drei Punkte zu holen, um mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen zu können.


lenting ii unterliegt spitzenreiter lippertshofen II

Bittere Niederlage für unsere "Zweite": Bei Spitzenreiter SV Lippertshofen II setzte es ein überraschendes 0:5, das so nicht vorherzusehen war

Denn die Lentinger zeigten in der ersten Hälfte ein ordentliches Spiel. Oft fehlte zwar der letzte Pass, dennoch hatten sie durch Daniel Nerger und Josef Bichlmaier zwei große Chancen auf das 1:0. Vorwerfen lassen müssen sich die Lentinger, zu viele Fouls in Strafraumnähe verursacht zu haben. Denn körperlich waren die Hausherren den Lentingern wie im Hinspiel überlegen. Insbesondere Johannes Hamm war im Kopfball nicht aufzuhalten und erzielte dann auch nach einer Freistoßflanke mit dem Kopf aus elf Metern das 1:0. Allerdings war dies die einzige Chance des Spitzenreiters im ersten Durchgang. Auch die erste Viertelstunde nach der Pause lief aus TSV-Sicht zufriedenstellend. Allerdings fehlte der Torerfolg. Nach Flanke von Nerger hatte Christoph Enzmann freistehend die große Chance zum 1:1, doch er setzte den Ball aus fünf Metern über das Tor. Wenig später unterlief dem TSV ein gravierender Fehler im Spielaufbau, der SV schaltete schnell um und plötzlich standen zwei Angreifer zwei Verteidigern gegenüber. Lentings Verteidiger rutschte im Duell gegen Andreas Eichhorn unglücklich weg und es stand 0:2. Nun ergaben sich die Lentinger ihrem Schicksal und zeigten kaum mehr Gegenwehr. Folglich erzielten Hamm (2x) und Guido Wesp die Tore zum 0:5.


lenting II schlägt irgertsheim II nur mit 3:1

Selten war eine Partie der Lentinger in dieser Saison so einseitig wie beim SC Irgertsheim II, dass es am Ende nur zwei Tore Unterschied waren verdeutlich aber ein Manko, dass sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht: Die Chancenverwertung ist katastrophal. Nur in der Anfangsphase gestalteten die Irgertsheimer die Partie ausgeglichen. Doch nach einer Viertelstunde waren die Lentinger klar überlegen und hatten fast Chancen im Minutentakt. Beim überfälligen 1:0 musste Matthias Obeth nach Vorarbeit von Marco Matuschefski nur mehr einschieben. Und auch beim 2:0 hatte Nico Scholz wenig Mühe, weil Ewald Erdely in mustergültig bediente. Ansonsten war es insbeondere Christian Erlekam, der den Lentinger Anhang und seine Mitspieler durch das Auslassen von Großchancen zur Verzweiflung brachte. Irgertsheim hatte tatsächlich auch eine brauchbare Möglichkeit durch einen Schuss aus 20 Metern, den Manuel Haag im Tor entschärfte. Auch die zweite Hälfte gestaltete sich einseitig. Nach feinem Pass von Anton Kostudis erhöhte Matuschefski schnell auf 3:0. Es folgten zahlreiche Lentinger Chancen und kurz vor Schluss ein überraschender Treffer für Irgertsheim. Der beste SC Spieler Nicola Gruber war auf der rechten Seite nach einem Ballverlust nicht aufzuhalten, drang in den Strafraum ein und schoss ein.


lenting verliert gegen fatih ingolstadt iii

Es war ein gebrauchter Sonntag für unsere zweite Mannschaft, die gegen FC-Fatihspor Ingolstadt III nicht nur ihren Kapitän Willi Dick nach einer Minute verlor, sondern am Ende auch noch das Spiel.
Nach holprigem Beginn hatten die Stoabeißer die Partie in der ersten Hälfte im Griff und führten nach den Toren von Ewald Erdely und Christian Erlekam verdient mit 2:1. Doch nach der Pause wirkten die Lentinger viel zu hektisch, erlaubten sich viel zu viele Fehler und die Gäste kamen immer wieder gefährlich auf. So viel nach einem haarsträubenden Fehler nach einem Freistoß zunächst das 2:2 und in der 90. Minute nach einer Flanke sogar noch der Siegtreffer für Fatih. Enttäuschend war nach der Pause einmal mehr die Chancenverwertung der Lentinger, die ihre Konterchancen fahrlässig vergaben. Selbst nach dem 2:3 hatten sie noch zwei sehr gute Möglichkeiten. Auch wenn es ein Spiel ohne Wertung war: Im nächsten Spiel am Sonntag in Irgertsheim müssen die Lentinger unbedingt wieder anders auftreten, sonst setzt es die nächste Niederlage.


rückschlag: lenting ii verliert topspiel in egweil

Mit großem Ambitionen ist unsere Zweite am vergangenen Sonntag in das Duell mit dem TSV Egweil e. V. gegangen. Kein Wunder, denn der Gegner dürfte einer der Hauptkokurrenten im engen Aufstiegsrennen sein. Am Ende stand allerdings eine bittere 2:3-Niederlage zu Buche – und die Enttäuschung im TSV-Lager war riesengroß.

Die Gastgeber erwiesen sich vom Anpfiff weg als unangenehmer und bissiger Widersacher. Egweil spielte schnell und geradlinig nach vorn – und stellte die Lentinger Abwehr ein ums andere Mal vor große Probleme. Nur mit Glück gerieten die Gäste nicht in Rückstand, diverse Chancen der Hausherren wurden in höchster Not geklärt. Lenting berappelte sich aber – und ging seinerseits mit der ersten gelungenen Offensivaktion in Führung: Marco Matuschefski brach auf rechts durch und bediente mit seiner Hereingabe Florian Besik in der Mitte, der kunstvoll per Hacke zum 1:0 vollendete.

Die Freude der Lentinger währte jedoch nur kurz, denn unmittelbar danach vertändelte ein Lentinger Abwehrspieler im eigenen Strafraum leichtfertig den Ball. Der Egweiler Martin Bergmann ließ sich nicht zweimal bitten und schob zum Ausgleich ein. Die Lentinger wirkten schockiert. Und nur vier Minuten später schlug Bergmann erneut zu: Der Angreifer setzte sich robust gegen die Lentinger Abwehr durch und traf flach unten zum 2:1 für die Gastgeber.

In der Folge waren die Gäste bemüht, das Spiel zu beruhigen und den Offensivdrang der Hausherren zu bremsen, was schließlich gelang. Und die Stoabeißer kamen auch selbst zu Chancen: So verpasste Michael Denik einen Freistoß von Anton Kostudis von rechts nur um Haaresbreite, eine scharfe Kostudis-Ecke konnte Besik nicht aufs Tor bringen. Zudem brachten mäßig getretene Freistöße von Matuschefski und Kostudis nichts ein. Die riesige Chance zum Ausgleich vergab für die Lentinger dann Nico Scholz: Kostudis war nach einem hohen Ball einen Schritt schneller als sein Gegenspieler und spitzelte den Ball in den Strafraum. Der Egweiler Keeper Lukas Strasser verschätzte sich kapital, der Ball sprang über ihn und direkt vor die Füße von Scholz, der das Spielgerät aus schwierigem Winkel aber nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Mit dem 1:2 aus Lentinger Sicht ging es folglich in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte reagierte das Lentinger Trainergespann, brachte die offensivstarken Hamid Mohamad und Ewald Erdely, um für mehr Schwung zu sorgen. Doch es kam noch schlimmer: Nach einem Freistoß aus halblinker Position fälschte der Lentinger Kapitän Willi Dick im Zweikampf mit seinem Gegenspieler den Ball unglücklich und unhaltbar für Manuel Haag ins eigene Tor ab – das 3:1. Die Lentinger gaben sich allerdings nicht auf und versuchten weiter, den Egweiler Abwehrriegel mit Kombinationsfußball zu knacken. Mohamads Versuch nach guter Vorlage von Kostudis wurde aber abgeblockt.

In der Schlussphase warfen die Lentinger dann alles nach vorn – und kamen zum Anschlusstreffer. Erdely setzte sich auf der rechten Außenbahn im Eins gegen Eins durch und flankte mustergültig nach innen, wo der sträflich frei gelassene Kostudis nur noch einnicken brauchte (84.). Mit großem Willen, aber wenig Glück versuchten die Stoabeißer daraufhin noch einmal alles, aber entweder wurden die Bälle zu unkontrolliert nach vorn geschlagen, oder aber die TSV-Angreifer agierten zu eigensinnig. Folglich stand am Ende eine nicht unverdiente 2:3-Niederlage zu Buche, die unnötig, aber vielleicht auch lehrreich war.

Wir möchten uns dennoch bei den Spielern und Verantwortlichen des TSV Egweil bedanken, die es sich nach einer harten, aber fairen Begegnung nicht nehmen ließen, den Sonntag gemeinsam bei einem kühlen Bierchen ausklingen zu lassen.


lenting ii behauptet die tabellenführung

Lenting II war beim TSV Ingolstadt Nord III von Beginn an überlegen. Bereits die erste Offensivaktion hätte das 1:0 bringen müssen. Nach feiner Kombination über mehrere Stationen scheiterte Hamid Mohamad am Torwart und Daniel Nerger setzte den Abpraller über das leere Tor. Fünf Minuten später gab es die nächste große Chance erneut durch Mohamad. Schließlich erzielte Roland Wilske mit einem Schuss von der Strafraumgrenze das überfällige 1:0. Doch dann kamen auch die Hausherren zu zwei guten Chancen. resultierten aus eigenen Torabschlägen. Der Ball kam postwendend zurück und der TSV-Angreifer traf nur das Außennetz. Als ein Abwehrspieler der Ingolstädter nach einer Notbremse gegen Mohamad die Rote Karte sah und Mohamad selbst kurz darauf das 2:0 nachlegte, schien die Partie entschieden. Doch die Lentinger ließen etwa durch Michael Denik und Mohamad weitere Großchancen liegen und die Vorentscheidung blieb aus. So kamen die Ingolstädter nach der Pause plötzlich auf. Die Lentinger Defensive leistete sich plötzlich haarsträubende Fehler. So bereits in der 50. Minute, als ein Abwehrspieler seinen Gegenspieler festhielt und der folgende Elfmeter das 1:2 brachte. Plötzlich waren die Gastgeber sogar dem 2:2 nahe, nur dank einer Glanzparade gegen einen vor ihm auftauchenden Angreifer hielt die Führung. Erst als Florian Besik mit einem Kunstschuss aus gut 20 Metern in den Winkel traf, war dies die Entscheidung. Kurz darauf bugsierte ein Verteidiger eine Hereingabe von Kenneth Okafor ins eigene Tor zum 1.4-Endstand. In der Schlussphase überboten sich die Lentinger im Auslassen von Großchancen.


lenting ii nach sieg gegen grün-weiß ingolstadt neuer tabellenführer

Mit der zweiten Mannschaft des FC Grün Weiß Ingolstadt gastierte am Sonntag die Wundertüte der Liga in Lenting. Denn der Gegner war für unsere Zweite schwer einzuschätzen – hatten die Grün-Weißen doch bisher nur ein Spiel absolviert. Ebenjenes verlor der FC am ersten Spieltag allerdings deutlich mit 1:4 beim bisherigen Spitzenreiter TSV Egweil. Die Lentinger Reserve war dennoch gewarnt.

Zu Recht, wie sich herausstellte: Denn die Grün-Weißen präsentierten sich von Beginn an als unangenehmer, robuster Gegner und stellten die Lentinger mit ihren langen Bällen ein ums andere Mal vor Schwierigkeiten. So musste die neu formierte Innenverteidigung des TSV mit Christoph Enzmann und dem nach langer Verletzungspause wiedergenesenen Roland Wilske mehrmals in höchster Not klären. Einmal hatten die Lentinger großes Glück, als der FC-Stürmer frei durch war, das Spielgerät aber kläglich neben den Pfosten stocherte. Auf der Gegenseite brachten die Lentinger zunächst wenig zustande, die beste Chance hatte Linksverteidiger Nico Scholz: Bei seinem satten Schuss aus fast 30 Metern hatten die Hausherren schon den Jubelschrei auf den Lippen – doch der Ball sprang vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld.

Das 1:0 für die Gastgeber fiel dann auf kuriose Weise: Ein Klärungsversuch eines FC-Verteidigers im eigenen Strafraum landete bei TSV-Stürmer Florian Besik, der nur noch den Fuß hinhalten brauchte – der Bann war gebrochen. Wirklichen Schwung brachte die Führung den Lentingern aber nicht, die Unsicherheit blieb. Die Gäste reagierten derweil auf rustikale Art und Weise auf den Rückstand: Soner Albayrak grätschte TSV-Flügelflitzer Michael Denik auf Höhe der Mittellinie rüde um und hatte Glück, dass es der Schiedsrichter bei einer gelben Karte beließ. Die Lentinger fanden allerdings kurz vor der Pause die richtige Antwort: Der eingewechselte Daniel Nerger behauptete auf links stark den Ball, passte mustergültig in den Lauf von Anton Kostudis, dessen scharfe Hereingabe der FC-Keeper prallen ließ. Matthias Obeth stand – oder besser: lag – goldrichtig und beförderte den Ball zum 2:0 in die Maschen. Unmittelbar danach ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Hausherren dann wesentlich überzeugender, insbesondere die linke Seite mit Nerger und dem eingewechselten Neuzugang Hamid Mohamad forderte die FC-Defensive ein ums andere Mal. Mohamad verpasste bei seinem Debüt auch gleich seinen Premierentreffer, als er im Strafraum von Nerger freigespielt wurde, aber zu lange zögerte und abgeblockt wurde. Beiden Mannschaften war in der Schlussphase allerdings der Kräfteschwund aufgrund der tropischen Temperaturen anzumerken. Sieben Minuten vor Schluss nahm dann auf rechts Marco Matuschefski noch einmal Fahrt auf, zog nach innen und feuerte aufs Tor. Ein FC-Verteidiger brachte allerdings das Bein dazwischen, sodass der Ball im hohen Bogen durch den Sechzehner segelte – und beim mutterseelenallein stehenden Kostudis an der Strafraumgrenze landete, der das Spielgerät volley und per Kunstschuss zum 3:0 am verdutzten Keeper vorbei ins Tor beförderte – die Entscheidung.

Durch den aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte verdienten Sieg schiebt sich die Lentinger Reserve vorübergehend auf den ersten Rang der Tabelle. Allerdings haben die Verfolger allesamt weniger Spiele absolviert. Es wird also spannend bleiben.


Verdienter 3:0-Erfolg gegen Nassenfels ii

Bis auf den Torabschluss hat es gestern gepasst, aber Hauptsache die drei Punkte sind unter Dach und Fach. Unsere zweite Mannschaft besiegt den FC Nassenfels Fußball II verdient mit 3:0. Und morgen gehts schon weiter: Das Nachholspiel beim SV Stammham II steht an. Anstoß ist um 18:30 Uhr in Stammham.

Die Lentinger kamen nach Anlaufschwierigkeiten zu einem verdienten 3:0-Erfolg. Allerdings wirtken die Hausherren zunächst sehr unsicher in der Defensive und nach zwei groben Fehlern hatten sie Glück, dass die Nassenfelser Angreifer im Abschluss zu harmlos agierten. Nach einer Viertelstunde hatte der TSV das Spiel im Griff und kam nun zu zahlreichen Chancen. Dabei schaffte es Kenneth Okafor, zweimal aus wenigen Metern nicht ins leere Tor zu treffen. Immer wieder kombinierten sich die Lentinger durch den Strafraum, verpassten dann aber den Abschluss. Kurz vor der Pause hatten die Gäste nach einem Fehler im Spielaufbau ihre größte Chance. Nach der Pause wurde die Partie immer einseitiger, doch bei den Lentingern machte sich das Fehlen eines Torjägers bemerkbar. Erst in 73. Minute erzielte Matthias Obeth nach einem Freistoß das überfällige 1:0. Erneut Obeth und Alex Hahn sorgten in der Schlussphase für den 3:0-Endstand. Willi Dick sah wegen Foulspiels noch die Ampelkarte.


kartenfestival mit happy-end - lenting ii siegt in kasing

Fünf Tore, drei Platzverweise, zehn gelbe Karten: Unterhaltsames Spiel der Stoabeißer-Reserve gegen den SV Kasing II mit Happy-End (3:2-Sieg!)
Es war wahrscheinlich die beste erste Hälfte, die die Lentinger Zweite in dieser Saison gespielt hat. Einzig die Torausbeute stimmte nicht. Die Lentinger waren im Nachholspiel am Dienstagabend beim SV Kasing II fast immer einen Schritt schneller als ihr Gegner und die klar überlegene Mannschaft. Dementsprechend fiel auch früh die Führung, als ein Kasinger eine Hereingabe von Dominik Platzer ins eigene Tor lenkte. Ewald Erdely und Florian Besik vergaben weitere Chancen, Andre Liebetrau traf mit seinem Schuss zudem nur das Lattenkreuz. Überraschend kamen die Kasinger nach 25 Minuten zum Ausgleich, als eine Flanke bei Franz Zacherl landete und dessen Schuss so abgefälscht wurde, dass er unhaltbar im Tor landete. Die Freude der Heimmannschaft währte jedoch nur kurz, denn zehn Minuten nach dem 1:1 gingen die Stoabeißer wieder in Führung. Einen langen Ball aus der eigenen Hälfte verlängerte Besik per Kopf und schickte so Sturmpartner Erdely ins Laufduell mit seinem Gegenspieler. Der Lentinger Spielertrainer setzte dabei geschickt seinen Körper ein und entwischte seinem Gegenspieler. Und auch Kasings Schlussmann ließ Erdely dann keine Chance, sein strammer Schuss aus rund 14 Metern schlug unhaltbar im kurzen Eck ein. Nach der Pause verwies Schiedsrichter Udo Vogel zunächst den Lentinger Zuschauer Hans Brunner vom Sportplatz. Wenige Minuten später sah Kasings Marco Riedl die Ampelkarte, nach dem er seinen Gegenspieler anging und beleidigte. Komischerweise verloren die Lentinger in Überzahl den Faden. Die Kasinger kamen zwar zu keinen klaren Chancen, trotzdem waren sie nun optisch überlegen. Dann folgte die kurioseste Szene der Partie. Ein Lentinger lag verletzt am Boden. Anton Kostudis hatte im eigenen Strafraum den Ball erobert und nahm diesen in die Hand, anstatt ihn hinauszuschießen. Da der Schiedsrichter die Partie nicht unterbrochen hatte, entschied er auf Elfmeter für Kasing. Zudem verwies er Kostudis zum Entsetzen der Lentinger mit der Roten Karte des Feldes, weil er der Meinung war, dass er eine klare Torchance vereitelte. Eine Fehlentscheidung, wie sich Lentinger und Kasinger nach dem Spiel einig waren. Der Kasinger wäre maximal aus spitzem Winkel zum Schuss gekommen, drei Lentinger standen zudem in unmittelbarer Nähe des Balles und hätten eingreifen können. Die Partie war nach dem von Marcel Götz verwandelten Strafstoß umkämpft, die Kasinger wollten nun mit aller Macht den Sieg. Doch es kam genau anders herum. Nach einem Stockfehler eines Abwehrspielers liefen Dominik Platzer und Andreas Schleicher zu zweit auf das Kasinger Tor zu und Schleicher hatte keine Mühe, den Querpass seines Mitspielers zu versenken. Agon Sejdijaj hätte alleine vor dem Tor noch auf 4:2 erhöhen müssen, doch es reichte trotz der fünfminütigen Nachspielzeit auch so zum Sieg.


Lentinger notelf chancenlos

Die Lentinger Reserve muss weiter auf ihren dritten Saisonsieg warten. Gegen den VfB Kipfenberg II wäre ein Erfolg aber auch einer riesen Überraschung gleich gekommen. Wieder mussten die Lentinger ihre Rumpfelf mit einigen Spielern auffüllen, die ihre Fußballschuhe schon an den Nagel gehängt haben und nicht mehr im Training sind. Nur so konnte man elf Mann aufbieten. So waren die Lentinger bei sommerlichen Temperaturen die konditionell klar unterlegene Elf. In der ersten Hälfte machten sich diese Defizite noch nicht bemerkbar und durch gute Abwehrarbeit konnten die Lentinger ein 0:0 halten. Doch mit zunehmender Dauer bekam Kipfenberg immer mehr Oberwasser und nach dem Josef Neumeyer mehrere Lentinger stehen ließ und seine Hereingabe nicht entscheidend geklärt wurde, schoss Marcus Lenk zum 1:0 ein. Ihre einzige, dafür hundertprozentige Torchance vergaben die Lentinger kurz darauf. Florian Besik kam nach einem Fehler im VfB-Aufbauspiel vor Kipfenbergs Torwart an den Ball und überlupfte diesen. Der Ball ging jedoch um Zentimeter am Tor vorbei. Überlegen waren jedoch weiter die Gäste, doch es dauerte bis kurz vor Schluss, bis die Partie entschieden war. Eine abgefälschte Hereingabe nutzte Maurizio Di Muzio zum 2:0 und kurz darauf erhöhte Mohammed Chaalali per Lupfer zum 3:0-Endstand (86.). Bereits am heutigen Dienstag steht für die Lentinger das nächste Spiel an. Um 18.30 Uhr gastieren sie in einer bedeutungslosen Partie bei der zweiten Mannschaft des SV Kasing.


Das war´s dann wohl

Auch wenn rechnerisch noch alles möglich ist – angesichts der herben 2:6-Pleite gegen den SV Buxheim Fußball am Montag gibt es bei unserer Reserve nur noch wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt in der B-Klasse. Viel zu schwach präsentierten sich die Stoabeißer, die zwar wie in den jüngsten Partien mit viel Elan zu Werke gingen, aber erneut die Durchschlagskraft in der Offensive und spielerische Ruhe vermissen ließen. Da half es auch nichts, dass die Stoabeißer 50 Minuten in Überzahl agierten. So, liebe Lentinger Fußballfreunde, spielt ein Absteiger. Leider.

Trainer Ewald Erdely hatte im Vergleich zu den vorangegangenen Partien in der Abwehr auf eine Dreierkette umgestellt. Im Mittelfeld sollte so unter Mithilfe von Patrick Roelen und Alexander Dick sowie Chefcoach und TSV-Veteran Christian Guggenberger aus der ersten Mannschaft ein Übergewicht geschaffen werden. Der Plan ging allerdings nur anfangs auf. Zu Beginn spielten die Lentinger mutig nach vorn und stellten die Kreisklasse-Reserve aus Buxheim, die sich ebenfalls mit Kickern aus ihrer Ersten verstärkt hatte, vor einige Probleme. Das Tor allerdings erzielten die Gäste: Nach einer schnellen Kombination im Mittelfeld markierte Benedikt Schimmer bereits in der fünften Spielminute per Flachschuss das 1:0 für Buxheim.

Die Hausherren antworteten mit wütenden Angriffen. Die beste Chance vergab dabei TSV-Angreifer Nico Scholz, der nach beherztem Vorstoß zweifach an SV-Keeper Richard Hausmann scheiterte. Auch der agile Roelen hatte in der Folge mehrere gute Aktionen auf TSV-Seite, wurde von der vielbeinigen Abwehr der Gäste aber ein ums andere Mal gestoppt. Die Buxheimer zogen ihren Matchplan hingegen gnadenlos durch: Schnell und direkt spielte der SV nach vorn, wobei der bullige Raphael Reichenberger die Bälle in der Spitze festmachte und immer wieder den blitzschnellen Außen Nico Duschek gekonnt in Szene setzte. Die Lentinger Verteidigung kam dabei das ein oder andere Mal den entscheidenden Schritt zu spät. Dennoch schöpften die Gastgeber Hoffnung, als ein Buxheimer Abwehrspieler den durchgebrochenen Andreas Schlothauer im Strafraum nur per Foul stoppen konnte. Roelen schnappte sich die Pille und verwandelte mit einem straffen Schuss vom Punkt (16.) zum 1:1-Ausgleich.

Die Buxheimer antworteten in der 29. Minute: Nach Stellungsfehler der TSV-Abwehr und feinem Doppelpass mit Reichenberger war Duschek auf rechts auf und davon, zog bis zur Grundlinie und wollte von dort den Ball nach innen bringen. Seine stramme Hereingabe schlug jedoch unglücklich für TSV-Schlussmann Tom Rösler im Tor ein. Ein klassischer Sonntagsschuss.

Die Lentinger schüttelten sich, dann stand aber zunächst der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Nach einem fragwürdigen Pfiff nach Zweikampf im Mittelfeld entschied der Unparteiische auf Freistoß für die Stoabeißer – gänzlich zum Unmut des Gäste-Akteurs Benedikt Schimmer, der das auf ziemlich ruppige Weise kundtat. Die Konsequenz: Schimmer durfte nach Schiedsrichterbeleidigung vorzeitig zum Duschen (38.) – und die Lentinger schöpften nun neuen Mut. Doch die kalte Dusche gab es dann kurz vor der Pause, als erneut Duschek nach schnellem Spielvortrag sein zweites Tor per Heber erzielte (44.). Mit hängenden Köpfen schlichen die Lentinger kurz darauf in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte nahm Coach Erdely die Geschicke selbst in die Hand, stellte auf Viererkette um und rückte in die Innenverteidigung. Dennoch fanden die Hausherren nicht mehr zu ihrem Spiel. Während sich Lenting mit langen Ballstafetten mühte, schlugen die Gäste nach schnellen Spielzügen eiskalt zu. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff köpfte Innenverteidiger Anton Kostudis beim Abwehrversuch einen gegnerischen Freistoß an den 16-Meter-Raum, dort stand der Buxheimer Matthias Hirsch, der volley über Rösler zur 4:1-Gästeführung traf – die Vorentscheidung. Für die Lentinger markierte der lauffreudige Schlothauer in der 73. Minute noch den sehenswerten zweiten Treffer, als er vier Gegenspieler stehenließ und trocken zum 2:4 einschoss. Doch anstatt sich nochmals aufzubäumen, brachen bei den Gastgebern anschließend alle Dämme. Zunächst konnte Dick im Strafraum nicht klären, Scholz und Kostudis standen für den eingewechselten Washington da Silva Santos höflich Spalier, der – ähnlich elegant wie der Klang seines Namens – per Schlenzer aus 20 Metern ins linke Eck verwandelte. Der ebenfalls eingewechselte Christian Schieber besorgte schließlich den 6:2-Endstand aus Buxheimer Sicht.

Nach der erneuten Klatsche haben die Lentinger zehn Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Aus den noch anstehenden vier Spielen bräuchte der TSV folglich vier Siege, um dem Abstieg in die C-Klasse noch irgendwie zu entgehen. Angesichts dieser Leistung käme das allerdings einem mittelgroßen Wunder gleich.

Ob es jenes geben wird, entscheidet sich auch am kommenden Sonntag ab 13 Uhr, wenn es für die Lentinger Reserve zu Hause gegen die Zweite des VfB Kipfenberg geht.

#KaumnochHoffnung #Odergehtdanochwas


letzte chance auf den klassenerhalt verspielt

Die Rote Laterne am Ende der B-Klasse 2 - sie leuchtet immer schwächer. Die Lentinger haben auch das Kellerduell gegen die SpVgg Wolfsbuch/Zell II verloren und planen jetzt mit dem Abstieg in die C-Klasse.

Wieder einmal mussten die Lentinger drei kurzfristige Absagen verkraften und somit stand in diesem richtungsweisenden Spiel nur eine Rumpfelf zur Verfügung. Torwart Tom Rösler musste in den Sturm, der verletzte Ewald Erdely stellte sich ins Tor, mit Timo Eberle stellte stellte sich ein Spieler für die Auswechslungsbank bereit, der mehrere Jahre nicht gespielt hatte. Und auch Trainer Christian Guggenberger stellte sich für die Bank zur Verfügung.

Überraschenderweise waren die Lentinger in der ersten halben Stunde die bessere Mannschaft. Florian Friedrich nach einem Freistoß und Tobias Hellinger hatten die Führung auf dem Fuß. Dann kläre der Wolfsbucher Torwart stark gegen Andreas Schlothauer. Erst vor der Pause kamen die Gäste besser ins Spiel und prompt mit der zweiten Chance zum 1:0. Bei der ersten hatte Roland Schmidt noch knapp vorbeigezielt. Dann machte er es besser und traf nach einem Pass in die Schnittstelle aus abseitsverdächtiger Position. Glück für die Hausherren, als ein Wolfsbucher einen Lentinger Klärungsversuch so abfälschte, dass er bei seinem Mitspieler landete und dieser über das Tor schoss. Danach drückten die Lentinger auf den Ausgleich, der dann eher zufällig zustande kam, als sich Schlothauers verunglückte Flanke ins Tor senkte. Kurz darauf hatte Christoph Enzmann die große Chance auf das 2:1, doch sein Schuss strich um Zentimeter am Tor vorbei. Die Quittung folgte fünf Minuten später, als Johannes Dietz nach einem Steilpass einem Lentinger Verteidiger entwischte und traf. Die Lentinger warfen nun alles nach vorne, was den Gästen erstklassige Konterchancen bot. Christian Guggenberger hatte die letzte gute Chance für Lenting, doch er scheiterte am starken Gästekeeper. Am Ende waren die Lentinger wieder einmal nicht die schlechtere Mannschaft, ein Punktgewinn wäre trotz dieser Personallage mindestens verdient gewesen.


Lenting II belohnt sich nicht - 0:1 gegen Gaimersheim II

Die zweite Lentinger Mannschaft präsentierte sich gegen den hohen Favoriten aus Gaimersheim wie ausgewechselt und zeigte im Vergleich zur Vorwoche eine Leistungssteigerung um 100 Prozent. Nach ausgeglichenem Beginn übernahmen die technisch starken Gaimersheimer in der ersten Hälfte zunehmend die Spielkontrolle und hatten Mitte der ersten Hälfte ihre beste Phase. Jonas Daffner zielte aus spitzem Winkel am Tor vorbei und ein Kopfball ging nur ans Außennetz. Die größte Chance hatten die Gäste, als Tom Rösler den Kopfball von Florian Barf parierte und Christoph Enzmann den Nachschuss auf der Torlinie klärte. Auf der Gegenseite hätten aber auch die Lentinger, die aufgrund des Halbmarathons leider auf zwei wichtige Spieler verzichten mussten, in Führung gehen können. Florian Besik tauchte nach einer Kopfballverlängerung alleine vor dem Tor auf, schoss mit links aber daneben. Kurz darauf verpasste Besik nach dem besten Lentinger Angriff eine Flanke von Daniel Nerger nur knapp. In den letzten 15 Minuten vor der Pause gab es keine Höhepunkte mehr. Nach der Pause war die Partie zerfahren und ohne Tormöglichkeiten. Die Lentinger verstanden es immer wieder, die Gäste aus dem Spielfluss zu bringen und Gaimersheim hatte keine klare Torchance mehr. Auf der Gegenseite schickte Pascal Linz Nico Scholz auf die Reise, der alleine vor dem Torwart den Ball über das Tor schoss. Sieben Minuten vor dem Ende kassierten die Lentinger doch noch das bittere 0:1. Die Lentinger Verteidigung war zu weit aufgerückt und die Gaimersheimer hebelten die Viererkette mit einem starken Diagonalball auf den Flügel aus. Daffner flankte auf den freistehenden Felix Bauer, der einköpfte (siehe Video). Die Lentinger warfen nun alles nach vorne und bekamen noch eine hervorragende Freistoßchance. Doch Gaimersheims Torwart hielt den Schuss von Nerger, ehe Daffner auf der Gegenseite das 0:2 vergab. Am Ende hätten sich die Lentinger ein Remis mehr als verdient gehabt, die Leistung aber macht Mut für die anstehenden Aufgaben, auch wenn es gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte geht.Der zweiten Mannschaft des TSV Gaimersheim gratulieren wir zum Aufstieg in die A-Klasse!


ES Kann nur besser werden - Reserve kommt unter die räder

Eigentlich im Aufwind befunden hatte sich die Zweite Mannschaft de Stoabeißer. Zuletzt überraschende und wichtige Punkte gegen Zandt und Böhmfeld brachten die "Kleinen Stoabeißer" wieder in Schlagdistanz zum rettenden Ufer. Ein Sieg beim Tabellensechsten Hitzhofen hätte den direkten Kontakt an die Nichtabstiegs-Plätze schließlich wieder hergestellt und schien in der ausgeglichenen B-Klasse, die außer den überlegenen ersten zwei Teams kein Leistungsgefälle aufweist, durchaus möglich. Doch mit den kurzfristigen verletzungsbedingten Absagen von Hans Brunner und Daniel Nerger nahm das Unheil seinen Lauf. Die TSV-Mannschaft, mit einigen Akteuren ohne jeglicher Spielpraxis, war drückenden Hitzhofenern von Beginn an unterlegen. Gegen die ballsicheren Gastgeber agierte der TSV nicht, wie zuletzt oft vorbildlich gezeigt, zwingend genug und ließ den Gegnern vor allem im Zentrum zu viel Platz. Doch verstanden es die Stoabeißer dagegen geschickt, die Gegner kommen zu lassen und nach Ballgewinn selbst Angriffe zu starten. Mit dieser Kontertaktik war Lenting etwa 20 Minuten gleichauf. Doch ein individueller Fehler in der Abwehr brachte den Rückstand. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld verschätzte sich ein Lentinger Verteidiger, schlug über den springenden Ball und Hitzhofens Stürmer vollendete allein vor Rösler zum 1:0. Diesem Rückschlag folgten noch vor der Halbzeit zwei weitere: nach erneuten haarsträubenden Individualfehlern in der TSV-Defensive stand es zur Halbzeit 0:3 aus Lentinger Sicht. Mangelnder Einsatzwille und Laufbereitschaft sowie fehlende Konzentration brachten die Lentinger an diesem tag auf die Verliererstraße. Denn anstatt sich aufzubäumen brachen die dezimierten Lentinger in der zweiten Halbzeit völlig ein und gingen folgerichtig 0:7 unter. Erwähnenswert aus Lentinger Sicht ist nur noch die gelb-rote Karte für Florian Besik in der 75.Minute. Ansonsten blieb dasTeam diesmal alle guten Leistungen der letzten Wochen schuldig, neben den vielen Gegentoren bleibt auch offensiv nichts außer Stückwerk und vereinzelten Schusschancen zu nennen. Diesen Rückschlag muss dasTeam nun schnell aus den Köpfen bekommen. Immerhin kann es für die Stoabeißer nur bergauf gehen, nach jedem Tief diese Saison kam bisher wieder eine Trotzreaktion. Diese wird am nächsten Wochenende dann auch fällig, wenn mit der Kreisliga-Reserve des TSV Gaimersheim einer der Liga-Primusse ins Jura-Stadion kommt. Nach der 0:11 Niederlage aus dem Hinspiel haben die Lentinger zumindest keinen Druck und können beweisen, was wirklich in Ihnen steckt.